Medizin

http://www.ozy.com/acumen/power-corrupts-science-proves-it/36877?utm_source=DW1&utm_medium=pp&utm_campaign=pp

Der Leser meiner Website ist immer wieder auf meine Auseinandersetzung betreffend Gewalt und Macht gestoßen. Ich habe das Problem immer in das androgengeprägte Gehirn des Mannes verortet.

Besonders verdächtig waren mir aus Politik, Industrie und Kongregationen (auch Professoren die ich an Kliniken erlebt habe) „Herren“ in oberen Vorstandebenen, welche „Macht“ ausübten, „dicke“ Autos fuhren, einen herrischen Ton gegen alle anderen hatten. Oft rauchten sie Zigarre und spielten Golf ( bevor dieser Sport in unserem Tage etwas demokratischer wurde).

Sie strahlten „Korruption“ förmlich körperlich aus, waren aber schon so weit oben, dass man nichts gegen sie unternehmen konnte ohne Risiko unternehmen konnte. Die wenigen Male, wo ich das selbst unternommen hatte, habe ich mir recht geschadet. Bisweilen ist mir aber auch eine „Entlarvung“ gelungen.

In meiner eigenen Erfahrung waren solche „Herren“ oft ungerecht gegenüber ihren Frauen, die solches Schicksal nur schwer ertrugen, asozial wurden, Alkoholikerin oder schwer depressiv bis hin zum Suizid. Mancher solcher Tod wurde mit dem Pomp der Macht der Mächtigen in Kathedralen betrauert.

Nun lerne ich, dass ich, wenn ich noch höher aufgestiegen wäre, womöglich auch so geworden wäre. Die Studie der Universität Lausanne zeigt in erschreckend eindeutiger Weise, dass selbst ein zu Anfang ehrlicher und gutwilliger Mann durch Zuwachs an Position und Macht korrupt und verlogen wurden. „Korrupt zu sein oder zu werden ist oft eine sozial- infektiöses Verhalten“ lesen wir. Es ist sogar so, dass diejenigen, die zu anfangs ehrlich und verantwortlich waren, dann umso mehr in einer persönlichen Bereicherung endeten. Je mehr Macht sie bekamen und reicher wurden, desto weniger gönnten sie anderen. „Wer die Macht einmal geschmeckt hat, wird korrupt und dies nimmt mit der Zeit der Exposition an Macht zu. „

Nun kommt der „Hammer“:
„Die Studie hat auch den Testosteronwert im Speichel von führenden Persönlichkeiten gemessen um zu sehen, ob ein solcher Hormonwert die Männer weniger sensibel gegenüber dem Leiden anderer macht. Die Antwort war ein eindeutiges Ja. Je höher der Testosteronwert desto stärker das asoziale Verhalten. Dies mag der Grund sein, warum Frauen weniger korrupt werden in Führungspositionen“

Prof. Antonakis, Lausanne:

http://www.management-issues.com/news/6967/power-corruption-and-testosterone/

“Power is to leaders what blood is to vampires: Once they get a taste of it they can’t let go. So it’s on us to limit how much leaders can drink from the seductive chalice of power”

Alles recht und gut,- nur da irren die Autoren der Studie. Ich habe ja ein anderes Verhältnis zu Testosteron, dessen Präsenz für mich den Mann „ausmacht“. Und welches mit Vorteil ersetzt werden soll, wenn es eindeutig zu niedrig ist. Auch das kann zu Aggressivität führen. Aber schon immer habe ich auch dieses Hormon mit der Gewalt verlinkt. Das Drama der Gewalt in der Menschheitsgeschichte ist das Drama des androgengesteuerten Gehirns des Mannes. Das liegt daran, dass die Gehirnregionen, welche die androgenabhängige Sexualität und Aggressivität des Mannes steuern, so nahe beieinanderliegen.

Sozial-biologisch und gesellschaftlich gibt es keinen Ausweg aus diesem Dilemma. Keine Religion, keine Weltanschauung, kein politisches Wertesystem, hat Macht, Gewalt und Korruption des Mannes kontrollieren können.

Für mich gibt es aus diesem Dilemma nur einen „biologischen“ Ausweg, den ich einmal in einer Vorlesung zum Thema an der philosophischen Fakultät der Universität Giessen vorgetragen habe. Es funktioniert nur über „Genome engineering“ der männlichen Keimbahn (siehe Beitrag hierzu demnächst)

Für diesen Vorschlag wurde ich schon während der Vorlesung heftigst angegriffen, weswegen ich jahrelang nichts mehr dazu gesagt habe und nun tue ich es wieder.

Beitrag 4.3.2014

 

Erhöht Testosteron das Risiko einer koronaren Herzkrankheit?

Nur wenige Themen werden in der Medizin streitbarer diskutiert, wie die Östrogensubstitution bei Frauen und Testosterongaben bei Männern. Aus den Diskussionen der „wissenschaftlichen“ Literatur konnte man immer wieder lernen, dass eine identische Datenlage zu entgegengesetzter Interpretation führen kann und, dass Datenlagen unstimmig gewonnen wurden.

Letzteres trifft sicher für die mit großer Publizität gerade veröffentliche he Studie von Finkle und Mitarbeitern in PlosOne vom 24.1. 2014 (http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0085805).

Die Studie ist umfangreich angelegt und umfangreich statistisch ausgewertet und breit publiziert. Ich war zunächst äußerst beeindruckt von den Ergebnisse, die mich auch persönlich betroffen machten, habe ich doch seit 20 Jahren den Hormonersatz bei Männern mit niedrigen Testosteron empfohlen. Ich tat das allerdings unter strenger Maßgabe von sorgfältig erhobenen Daten und Kontrollen, über die ich auf meiner Website ausführlich eingegangen bin. Trotzdem beunruhigte mich auch selbst ein mögliches Risiko von Herzinfarkt im Zusammenhang mit der Hormonbehandlung beim Mann ganz unabhängig von Indikation und Kontrollen.

Unterkategorien

MÄNNER-Sprechstunde-Fragebogen

Name:      

Vorname: 

Geburtsdatum:

Gewicht:   

Größe:      

1. Kraft:

(   ) ich habe viel Kraft

(   ) meine Kraft lässt gelegentlich nach

(   ) ich bin kraftlos

2. Alltagsgedächtnis

(   ) ich vergesse oft Daten und Namen

(   ) ich vergesse nichts und kann über alles nachdenken

(   ) ich suche öfter nach Worten und Gegenständen

3. Lust und Liebe

(   ) ich habe fast täglich Lust

(   ) meine Lust lässt doch nach, aber es stört nicht

(   ) ich habe keine Lust mehr und ich beginne zu leiden

4. Masturbation

(   ) ich masturbiere ___x/Woche

(   ) ich masturbiere weniger als 1x/Woche

(   ) ich masturbiere nicht

5. Potenz

(   ) ich kann immer, wenn ich will

(   ) ich möchte wohl noch, aber es geht nicht mehr so gut

(   ) ich habe nur noch selten Sexualität, sie fehlt mir

6. Angst

(   ) ich habe keine Angst

(   ) bisweilen mache ich mir Sorgen

(   ) ich brauche viel Kraft, um meine Alltagsängste zu überwinden

7. Schlaf

(   ) ich schlafe wie ein Bär

(   ) mein Schlaf reicht mir oft nicht

(   ) ich schlafe schlecht ein

(   ) ich wache oft auf

8. Streß

(   ) ich bin eigentlich dauernd überfordert

(   ) ich fühle mich beruflichem und privatem Stress immer weniger gewachsen, packe es aber noch

(   ) mein Stress im Beruf und privat macht mir Spaß

9. Arbeit

(   ) meine Arbeit macht mir eigentlich keinen Spaß mehr

(   ) ich arbeite gerne und packe meine Alltagsaufgaben ohne Mühe

(   ) ich muß mich zunehmend bei der Arbeit anstrengen

10. Stimmung

(   ) meine Stimmung ist überwiegend ausgezeichnet, ich freue mich meistens am Leben

(   ) ich bin gelegentlich niedergeschlagen, überwinde dies aber meistens wieder in den

      Erholungsphasen

(   ) ich fühle mich überwiegend deprimiert und "ausgebrannt"


11. Zigaretten

(   ) mehr als 20 Stk.

(   ) 10 – 20 Stk.

(   ) keine

12. Alkohol

(   ) mehr als 50 g regelmäßig

(   ) 20 - 50 g regelmäßig

(   ) 20 - 50 g gelegentlich

(   ) weniger als 20 g gelegentlich

13. Sport

(   ) hin und wieder (Urlaub)

(   ) manchmal Zuhause (welche Sportart ?)

(   ) Laufen, Walking, wie oft: _____ x/Woche, wie lang: ____ Minuten

(   ) Fitness: wie oft: _____ x/Woche

14. Mein Penis, Erektionen

(   ) ich habe häufig Erektionen, egal wie es mir geht

(   ) ich habe keine Erektionen

(   ) ich habe Erektionen, wenn es mir gut geht, sonst aber keine

(   ) Ist Ihr Penis zu klein?

(   )  ja         (   )  nein

Wie lang ist Ihr Penis erigiert (cm)?   ________________

Haben Sie etwas zur Penisverlängerung unternommen?

(   ) ja          (   ) nein

Wünschen Sie eine Penisverlängerung?

(   ( ja          (   ) nein

15. Mein Beruf

(   ) selbständig

(   ) Beamter, Angestellter, Arbeiter

(   ) Ruhestand

16. Mein Körper

(   ) Größe:               cm

(   ) Gewicht:             kg

(   ) Bauchumfang (Nabelhöhe):                     cm

(   ) Bizeps rechts:                   cm

(   ) Brustumfang (Brustwarzenhöhe):             cm

17. Mein Lebenspartner/Ehepartner

(   ) Liebe und Sexualität passen noch gut

(   ) wir lieben uns, haben aber selten Sex

(   ) Liebe und Sexualität sind unwichtig geworden

18. Mein Alter

(   ) ich bin              Jahre alt

(   ) ich fühle mich körperlich wie             -jährig

(   ) ich fühle mich mental wie                  -jährig

19. Mein Wunsch an den MÄNNERARZT

(bzw. genaue Fragestellung, eventuell Extra-Blatt benutzen):

…………………………………………………………………………

…………………………………………………………………………

…………………………………………………………………………