Medizin

Am 27.4.04 fand in der medizinischem Fakultät Bichat in Paris eine öffentliche Diskussion pro und contra Hormonsubstitution statt. Wie in Deutschland auch, so gibt es hier unversöhnliche Fronten zwischen erfahrenen Gynäkologen wie Jean Cohen („man darf die amerikanischen Studien nicht als absolut Wahrheiten ansehen“),- eine Meinung, die ich auch teile, und den Epidemiologen, wie Dominique Costagliola, die ihre Zahlen als Wahrheit anbieten („ man kann absolut nicht so tun, als ob diese Studien und das Risiko, welches sie aufzeigen, nicht existierten“).
Immerhin haben die amerikanischen Studien eines auch in Frankreich geschafft, nämlich, so berichtet Philippe Edelmann, dass 29% der Frauen unter einer Hormontherapie diese abgesetzt haben. Immerhin hat ein Viertel der Frauen, die im Dezember 2003 abgesetzt hatte, in der Zwischenzeit wieder mit der Therapie begonnen. Nur 50 % der Frauen fühlten sich wirklich gut informiert. (Ein Grund warum es in Deutschland ABSOLUT FRAU gibt, das Standardbuch zur Information der Frau).

Zu gleicher Zeit wurden in Paris durch Francoise Clavel- Chapelon erste Resultate einer nationalen Studie an 100.000 Frauen, die über 5-8 Jahre beobachtet wurden, vorgestellt. Es handelt sich also um eine „Beobachtungsstudie“, ein Untersuchungesinstrument, welches die Epidemiologen ablehnen. Ich hingegen lehne die Studien der Epidemiologen ab, weil sie an artifiziellen Gruppen durchgeführt werden, die zudem wie in der WHI Studie unsinnig ausgewählt wurden. „Beobachtungsstudien“ geben die „biologische“ Wirklichkeit wieder und nicht eine „mathematische“ Zahlenwelt. Viele solcher Studienergebnisse müssen oft schon nach 5 Jahren revidiert werden.

Eine solche Studie habe ich seit 15 Jahren in Deutschland angemahnt, aber niemand wollte sie durchführen, weder unsere Regierungen noch die Pharmaindustrie. Jetzt wird von allen Seiten lamentiert und es werden Vorwürfe und unsinnige Empfehlungen herausgegeben.
Clavel- Chapelon finden, das die klassische Hormonsubstitution mit Östrogen und zyklischem synthetischem Gestagen auch in Frankreich die Brustkrebsrate erhöhe und zwar um 40%,- keine triviale Zahl. Je höher das Gestagen dosiert wurde umso höher das Risiko. Auf dem Boden unserer These, die wir publiziert haben, ist das gut verständlich (Hesch RD, Kenemans P. Hormonal prevention of breast cancer: proposal
for a change in paradigm. Br J Obstet Gynaecol. 1999;106:1006-1018)
Zyklische synthetische Gestagene stimulieren dosisabhängig die Zellteilung in der Brust.
Bemerkenswert: Östrogen alleine tut es nicht!

Nun kommt aber das wichtigste Resultat:
Östrogene zusammen mit NATÜRLICHEM Gelbkörperhormon Progesteron erhöhen das Brustkrebsrisiko nicht!. Progestron stimuliert die Brust nicht. (Hesch RD, Kenemans P. Hormonal prevention of breast cancer: proposal for a change in paradigm. Br J Obstet Gynaecol. 1999;106:1006-1018).
Um dies aber ganz endgültig zu sagen, müssen weitere Langzeitergebnisse abgewartet werden.
Immerhin, es ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen.
Östrogene mit hohen zyklischen Dosen von synthetischen Gestagenen können das Brustkrebsrisiko erhöhen.

Es lebe die niedrig dosierte kontinuierliche Hormontherapie mit möglichst naturnahem Gestagen: Lesen Sie:

ABSOLUT FRAU

Dort steht alles.

Nach einer neuen biologischen Theorie sind Gene eigennützig (englisch: selfish) und während der Entwicklungsgeschichte nur darauf bedacht, sich gegen andere Gene durchzusetzen. Nach dieser Theorie soll die Frau möglichst lange leben, damit sie möglichst lange für die Aufzucht des Nachwuchses - auchüber die zweite Generation hinweg - zur Verfügung steht. Der Mann dient in diesem Erklärungsmodell als Samenspender mit begrenzter Lebensdauer.
Fakt ist, dass Frauen und Männer heute länger als vor 100 Jahren leben, die mittlere Lebenserwartung ist fast doppelt so lang. Möglich war das weniger durch die eigennützigen Gene als durch die Zivilisation, die Seuchenhygiene, die Möglichkeit der Impfungen, die Entwickllung von Antibiotika und viele andere Fortschritte in der Medizin. Und dennoch lebt die Frau im Schnitt bis zehn Jahre länger als der Mann - diese Asymmetrie gibt es in verschiedenen Gesellschaften, Religionen und Kulturen, sie ist uralt und begleitet die gesamte Entwicklung der Menschheit. Doch wie lässt sich das erklären?
Eine Theorie besagt, dass solche alten, so genannten konservativen Phänomene der Evolution meist genetisch bedingt sind. Und die Analyse des Erbmaterials verweist denn auch auf den wesentlichen Unterschied zwischen Frau und Mann: Frauen haben zwei X-Chromosomen, was sich in Hinblick auf des Lebensalter als Vorteil erweist, denn sie können mögliche Defekte auf einem X-Chromosom besser kompensieren. Frauen sind zwar häufiger krank als Männer, sie haben auch ein vergleichsweise schlechteres Immunsystem - langfristig werden sie aber mit ihren Krankheiten besser fertig als Männer und erholen sich schneller.
Neben dieser genetisch "vorteilhaften Ausstattung" gibt es aber noch einen zweiten Grund, der Frauen länger leben lässt: Sie sind von Natur aus weniger aggressiv und können mit Stress viel besser umgehen - die Ursache dafür lässt sich unter anderem im Erbmaterial finden, denn das Verhalten ist auch genetisch geprägt.

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MÄNNER-Sprechstunde-Fragebogen

Name:      

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Größe:      

1. Kraft:

(   ) ich habe viel Kraft

(   ) meine Kraft lässt gelegentlich nach

(   ) ich bin kraftlos

2. Alltagsgedächtnis

(   ) ich vergesse oft Daten und Namen

(   ) ich vergesse nichts und kann über alles nachdenken

(   ) ich suche öfter nach Worten und Gegenständen

3. Lust und Liebe

(   ) ich habe fast täglich Lust

(   ) meine Lust lässt doch nach, aber es stört nicht

(   ) ich habe keine Lust mehr und ich beginne zu leiden

4. Masturbation

(   ) ich masturbiere ___x/Woche

(   ) ich masturbiere weniger als 1x/Woche

(   ) ich masturbiere nicht

5. Potenz

(   ) ich kann immer, wenn ich will

(   ) ich möchte wohl noch, aber es geht nicht mehr so gut

(   ) ich habe nur noch selten Sexualität, sie fehlt mir

6. Angst

(   ) ich habe keine Angst

(   ) bisweilen mache ich mir Sorgen

(   ) ich brauche viel Kraft, um meine Alltagsängste zu überwinden

7. Schlaf

(   ) ich schlafe wie ein Bär

(   ) mein Schlaf reicht mir oft nicht

(   ) ich schlafe schlecht ein

(   ) ich wache oft auf

8. Streß

(   ) ich bin eigentlich dauernd überfordert

(   ) ich fühle mich beruflichem und privatem Stress immer weniger gewachsen, packe es aber noch

(   ) mein Stress im Beruf und privat macht mir Spaß

9. Arbeit

(   ) meine Arbeit macht mir eigentlich keinen Spaß mehr

(   ) ich arbeite gerne und packe meine Alltagsaufgaben ohne Mühe

(   ) ich muß mich zunehmend bei der Arbeit anstrengen

10. Stimmung

(   ) meine Stimmung ist überwiegend ausgezeichnet, ich freue mich meistens am Leben

(   ) ich bin gelegentlich niedergeschlagen, überwinde dies aber meistens wieder in den

      Erholungsphasen

(   ) ich fühle mich überwiegend deprimiert und "ausgebrannt"


11. Zigaretten

(   ) mehr als 20 Stk.

(   ) 10 – 20 Stk.

(   ) keine

12. Alkohol

(   ) mehr als 50 g regelmäßig

(   ) 20 - 50 g regelmäßig

(   ) 20 - 50 g gelegentlich

(   ) weniger als 20 g gelegentlich

13. Sport

(   ) hin und wieder (Urlaub)

(   ) manchmal Zuhause (welche Sportart ?)

(   ) Laufen, Walking, wie oft: _____ x/Woche, wie lang: ____ Minuten

(   ) Fitness: wie oft: _____ x/Woche

14. Mein Penis, Erektionen

(   ) ich habe häufig Erektionen, egal wie es mir geht

(   ) ich habe keine Erektionen

(   ) ich habe Erektionen, wenn es mir gut geht, sonst aber keine

(   ) Ist Ihr Penis zu klein?

(   )  ja         (   )  nein

Wie lang ist Ihr Penis erigiert (cm)?   ________________

Haben Sie etwas zur Penisverlängerung unternommen?

(   ) ja          (   ) nein

Wünschen Sie eine Penisverlängerung?

(   ( ja          (   ) nein

15. Mein Beruf

(   ) selbständig

(   ) Beamter, Angestellter, Arbeiter

(   ) Ruhestand

16. Mein Körper

(   ) Größe:               cm

(   ) Gewicht:             kg

(   ) Bauchumfang (Nabelhöhe):                     cm

(   ) Bizeps rechts:                   cm

(   ) Brustumfang (Brustwarzenhöhe):             cm

17. Mein Lebenspartner/Ehepartner

(   ) Liebe und Sexualität passen noch gut

(   ) wir lieben uns, haben aber selten Sex

(   ) Liebe und Sexualität sind unwichtig geworden

18. Mein Alter

(   ) ich bin              Jahre alt

(   ) ich fühle mich körperlich wie             -jährig

(   ) ich fühle mich mental wie                  -jährig

19. Mein Wunsch an den MÄNNERARZT

(bzw. genaue Fragestellung, eventuell Extra-Blatt benutzen):

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