Medizin

Da Frauen und Männer unterschiedliche Hormone produzieren, haben sie auch andere Probleme beim Abnehmen. Für viele Frauen kommt hinzu, dass sie durch die Pille zunehmen: Denn wer die klassische Antibabypille nimmt, hat fast keine Chance, sein Gewicht dauerhaft zu reduzieren. Viele Gynäkologen verschreiben nämlich Verhütungspillen, die für alle Frauen die gleiche Menge von Östrogen und Gelbkörperhormon enthält. Doch es hat sich erweisen, dass dieses Hormonangebot für einen Teil der Frauen über die Jahre zu hoch hoch ist. Die Folge: Die Frauen nehme langsam zu. Für andere Frauen wiederum ist die Hormonmenge zu niedrig, so dass es zu Störungen im Eierstock kommen kann, die damit einhergehen können, dass vermehrt männliche Hormone gebildet werden – und daraus resultieren dann ebenfalls Gewichtsprobleme. Vor 40 Jahren – als die Pille bei und auf den Markt kam – gingen die Mediziner davon aus, das 150 µg (Mikrogramm) Pillenöstrogen die „richtige“ Menge sei. Die Menge an Pillenöstrogen wurde in den vergangen Jahren auf ein Zehntel reduziert und damit ist die Gefahr des früher fast obligatorischen Gewichtsproblems geringer. Trotzdem ist es für die meisten Frauen schwierig, einen Arzt zu finden, der die individuell „richtige“ Östrogenmenge für dei Pille ermitteln kann. Welche Kriterien dabei zu beachten sind und warum die Monatsblutung für Frauen, die mit der Pille verhüten, überhaupt nicht notwendig ist, erfahren Sie im Buch „Absolut Frau“.

Nun zum männlichen Hormonsystem: Bei vielen, die ständig im Stress sind, ist die Hodenfunktion gestört. Zudem sammelt sich das Fett an den typisch männlichen Stellen – und zwar vor allem am Bauch. Das Fettgewebe wächst allein schon dadurch, dass die Nebennierenrinde bei Stress vermehrt Cortisol ausschüttet. Häufig ist der Wert am Abend zwischen 22 und 23 Uhr zu hoch.

Doch es gibt inzwischen einen weiteren Grund: Durch die größeren Mengen an Cortisol wird im Zwischenhirn die Ausschüttung von Hormonen der Hirnanhangsdrüse gebremst, die den Hoden stimulieren. Die Folge: Das Gleichgewicht zwischen Östrogen und Testosteron ist dann gestört, weil die Menge an Östrogen so erhöht ist, das es relativ zum männlichen Hormon überwiegt.

Die gestörte Balance von niedrigem männlichem Hormon zu hohem Östrogen macht das Fettgewebe unempfindlicher für Insulin und die Hormone des Vegetativen Nervensystems, die die Wärmeproduktion regulieren. Hierdurch kommt es zu einer Vermehrung des Fettgewebes im Bauchraum selbst (Darmfett) und in den Bauchdecken: Es wächst der für übergewichtige Männer typische „Bierbauch“. Der Komplexe Androgenmangel ist eine der Hauptursachen, warum Männer übergewichtig sind und darüber hinaus nicht abnehmen können.

Tipp: Leider gibt es bislang nur recht grobe Messmethoden, um zu ermitteln, wie stark die Cortisolmenge bei Stress ansteigt. Cortisol im Speichel können Sie bei jedem Laborarzt messen lassen.

Keine Frage, es gibt die sogenannte „Somatopause“, denn Wachstumshormon fällt mit dem Alter ab. Beginnend mit etwa 45-50 Jahren kommt es zu folgenden Veränderungen.

- Abfall der nächtlichen Wachtumshormonpulse und damit der Wachstumshormonausschüttung

- Wachstumshormonsekretion halbiert sich alle Jahre und geht einher mit einer Verkürzung der tiefen Schlafphasen.

- Parallel zum Abfall der Wachstumshormonausschüttung fällt der Vermittler der Wachstumshormonwirkung, die IgF 1-Konzentration ab.

- Mit 50 Jahren ist die Wachstumshormonsekretion fast versiegt und IGF 1 fällt weiter ab. Nur etwa 20 % der 60-jährigen Männer haben normale IGF 1-Werte, dies mag zusammenhängen mit ihrer genetischen Ausstattung bezüglich des Schlafrhytmus, ihrer Beweglichkeit, der Ausschüttung von Sexualhormonen und der Gehirnalterung, aber darüber wissen wir noch relativ wenig.

Gibt es beim älteren Mann Symptome eines Wachstumshormonmangels?
Diese Frage ist schon bei Patienten ohne Hirnanhangdrüse die kein Wachstumshormon mehr ausschütten nicht ganz einfach zu beantworten und auch bei diesen erhält nur ein kleinerer Anteil einen Ersatz mit Wachstumshormon. Die Wirkung von Wachstumshormon kann natürlich am besten ganz studiert werden wenn es ausgefallen ist und da Wachstumshormon ein allgemeiner Stoffwechselregulator ist, findet man natürlich keine ganz typischen schweren Ausfallserscheinungen wie z.B. bei Cortison der Nebenniere. Dieser Mangel an Spezifität macht es so schwer, den Mangel an Wachstumshormonen zu beurteilen. Eines ist aber durch Untersuchungen bei Kranken ohne Hirnanhangdrüse und aus dem Wachstumshormonersatz bei solchen Menschen zu lernen. Die Leitsymptome des Wachstumshormonmangels sind:
Antriebsarmut, Lustlosigkeit, mangelnde körperliche Leistungsfähigkeit, rasche Erschöpfung, Zunahme des Körperfettanteiles, vor allen Dingen im Bauchbereich, Austrocknen und Dünnerwerden „Altersathrophie“ der Haut, mit einer Zunahme der Faltenbildung. Es kommt zu einer Abnahme der Muskelmasse und zu einer Abnahme des Gesamtkörperwassers, womit der Körper an „Elastizität“ verliert. Bedeutend ist auch, daß der Grundumsatz des gesamten Körpers heruntergefahren wird. Dies könnte eigentlich nach unseren früheren Ausführungen zum Alterungsprozess eher günstig sein, denn ein niedriger Körperstoffwechsel soll zu höherem Alter führen, allerdings bedeutet es schon einen Unterschied, ob der Grundumsatz niedrig ist durch Anti-Aging Maßnahmen oder durch den Mangel an Wachstumshormon, denn sämtliche Studien zeigen, dass Patienten mit unzureichender Hormonsekretion der Hirnanhangdrüse eine zweifach erhöhte Sterblichkeit gegenüber normalen Menschen haben. Bei den Laboruntersuchungen kann man feststellen, daß die allgemeine Eiweißsynthese herunterreguliert wird und es kommt zu einer ungünstigen Verschiebung der günstigen HDL gegenüber dem ungünstigen LDL. Dieser artherogene Effekt kann noch verstärkt werden bei einem Mangel von Testosteron, wodurch die Stickoxydproduktion in der Gefäßinnenhaut reguliert wird. Sie erinnern sich ja, dass wir weiter oben in unserem Buch angemerkt haben, daß das Gas Stickoxyd (NO) in den Gefäßwänden unter Hormoneinfluss hergestellt wird und für eine Gefäßerweiterung in der Gefäßinnenhaut sorgt.

Aus Studien zum Wachstumshormonersatz bei Menschen mit Erkrankungen der Hirnanhangdrüse kommt es zu einer deutlichen Verminderung von Fettgewebe, zu einem Abfall des ungünstigen LDL, zu einem Anstieg der Muskelmasse und der Kraft, eine allgemeine Leistungssteigerung wird verzeichnet, eine verbesserte Herzfunktion, eine bessere Nierenfunktion und ein Anstieg der Knochenmasse. In der Zwischenzeit weiß man sehr wohl, daß Wachstumshormonmangel zu einer niedrigen Knochendichte bis hin zu einer Zunahme der Frakturrate führen kann. Neuere Untersuchungen der letzten Jahre zeigen, daß die Osteoporose beim Mann deutlich zunimmt und nahezu genauso häufig ist wie bei der Frau, nachdem man jahrelang glaubte, dass Os>
Die Antwort ist ja, die Antwort heißt aber auch Sicherheitsbegleitung und Kontrolle der Wirksamkeit. In unserem Begleitprogramm werden alle erforderlichen Laboruntersuchungen zu Wirkung und Nebenwirkung von Wachstumshormon eingesetzt, wir überprüfen Parameter der Gehirnfunktion, der Gefäßfunktion, der Herzkreislauffunktion, wir bewerten Muskulatur und Knochen, wir messen das biologische Alter der Haut und kontrollieren die gesamt altersabhängige Vitalität, alles was zur Früherkennung von Tumoren getan werden kann wird angeboten.

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MÄNNER-Sprechstunde-Fragebogen

Name:      

Vorname: 

Geburtsdatum:

Gewicht:   

Größe:      

1. Kraft:

(   ) ich habe viel Kraft

(   ) meine Kraft lässt gelegentlich nach

(   ) ich bin kraftlos

2. Alltagsgedächtnis

(   ) ich vergesse oft Daten und Namen

(   ) ich vergesse nichts und kann über alles nachdenken

(   ) ich suche öfter nach Worten und Gegenständen

3. Lust und Liebe

(   ) ich habe fast täglich Lust

(   ) meine Lust lässt doch nach, aber es stört nicht

(   ) ich habe keine Lust mehr und ich beginne zu leiden

4. Masturbation

(   ) ich masturbiere ___x/Woche

(   ) ich masturbiere weniger als 1x/Woche

(   ) ich masturbiere nicht

5. Potenz

(   ) ich kann immer, wenn ich will

(   ) ich möchte wohl noch, aber es geht nicht mehr so gut

(   ) ich habe nur noch selten Sexualität, sie fehlt mir

6. Angst

(   ) ich habe keine Angst

(   ) bisweilen mache ich mir Sorgen

(   ) ich brauche viel Kraft, um meine Alltagsängste zu überwinden

7. Schlaf

(   ) ich schlafe wie ein Bär

(   ) mein Schlaf reicht mir oft nicht

(   ) ich schlafe schlecht ein

(   ) ich wache oft auf

8. Streß

(   ) ich bin eigentlich dauernd überfordert

(   ) ich fühle mich beruflichem und privatem Stress immer weniger gewachsen, packe es aber noch

(   ) mein Stress im Beruf und privat macht mir Spaß

9. Arbeit

(   ) meine Arbeit macht mir eigentlich keinen Spaß mehr

(   ) ich arbeite gerne und packe meine Alltagsaufgaben ohne Mühe

(   ) ich muß mich zunehmend bei der Arbeit anstrengen

10. Stimmung

(   ) meine Stimmung ist überwiegend ausgezeichnet, ich freue mich meistens am Leben

(   ) ich bin gelegentlich niedergeschlagen, überwinde dies aber meistens wieder in den

      Erholungsphasen

(   ) ich fühle mich überwiegend deprimiert und "ausgebrannt"


11. Zigaretten

(   ) mehr als 20 Stk.

(   ) 10 – 20 Stk.

(   ) keine

12. Alkohol

(   ) mehr als 50 g regelmäßig

(   ) 20 - 50 g regelmäßig

(   ) 20 - 50 g gelegentlich

(   ) weniger als 20 g gelegentlich

13. Sport

(   ) hin und wieder (Urlaub)

(   ) manchmal Zuhause (welche Sportart ?)

(   ) Laufen, Walking, wie oft: _____ x/Woche, wie lang: ____ Minuten

(   ) Fitness: wie oft: _____ x/Woche

14. Mein Penis, Erektionen

(   ) ich habe häufig Erektionen, egal wie es mir geht

(   ) ich habe keine Erektionen

(   ) ich habe Erektionen, wenn es mir gut geht, sonst aber keine

(   ) Ist Ihr Penis zu klein?

(   )  ja         (   )  nein

Wie lang ist Ihr Penis erigiert (cm)?   ________________

Haben Sie etwas zur Penisverlängerung unternommen?

(   ) ja          (   ) nein

Wünschen Sie eine Penisverlängerung?

(   ( ja          (   ) nein

15. Mein Beruf

(   ) selbständig

(   ) Beamter, Angestellter, Arbeiter

(   ) Ruhestand

16. Mein Körper

(   ) Größe:               cm

(   ) Gewicht:             kg

(   ) Bauchumfang (Nabelhöhe):                     cm

(   ) Bizeps rechts:                   cm

(   ) Brustumfang (Brustwarzenhöhe):             cm

17. Mein Lebenspartner/Ehepartner

(   ) Liebe und Sexualität passen noch gut

(   ) wir lieben uns, haben aber selten Sex

(   ) Liebe und Sexualität sind unwichtig geworden

18. Mein Alter

(   ) ich bin              Jahre alt

(   ) ich fühle mich körperlich wie             -jährig

(   ) ich fühle mich mental wie                  -jährig

19. Mein Wunsch an den MÄNNERARZT

(bzw. genaue Fragestellung, eventuell Extra-Blatt benutzen):

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