Medizin

Auszug aus dem Buch „ABSOLUT MANN“

Trotz zahlreicher Veröffentlichungen zum „vorzeitigen Mannstod“ – im Durchschnitt sechs bis acht Jahre vor der Frau – gibt es keine klaren Antworten. Gewiss ist immerhin, dass das Drama des männlichen Geschlechts schon im Mutterleib beginnt. So ist die Wahrscheinlichkeit, einen Sohn zu zeugen, unmittelbar vor dem Eisprung am höchsten. Der Grund liegt darin, dass männliche Spermien mit höherer Geschwindigkeit schwimmen als weibliche, dafür jedoch rascher absterben als diese. Auch männliche Föten weisen eine deutlich höhere Sterblichkeit auf als weibliche. Männer sind also insgesamt „lebensschwächer“. Sie liegen von der Statistik der Todesfälle stets vorn, sowohl was die natürlichen als auch die nicht natürlichen Todesursachen (zum Beispiel Unfälle, Selbstmorde) angeht.

Dieses Faktum zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit: Auch bei allen Kriegen, Seuchen und Epidemien starben die Männer vor den Frauen. Das Paradigma der frühen Sterblichkeit des Mannes gilt für alle Altersklassen. Ganz gleich, ob im Mutterleib, in früher Kindheit und Jugend, im besten Mannes- oder Greisenalter, stets stirbt der Mann früher als die Frau.

Immerhin sorgt die Natur für einen gewissen Ausgleich (denn sonst wäre der Anteil der Frauen an der Weltbevölkerung ja überproportional hoch). So werden laut Statistik stets in geringerem Umfang mehr Jungen als Mädchen geboren.







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Auszug aus dem Buch „ABSOLUT MANN“

Altern ist ein sehr komplexer Prozess, der in unterschiedlichen Organen zu unterschiedlichen Zeitpunkten abläuft. So altert beispielsweise das Gehirn bereits ab der Geburt mit rasanter Geschwindigkeit, während die Alterungsvorgänge bei den Knochen erst ab dem 20. Lebensjahr einsetzen. Hauptsächlich sind es nämlich Schäden am Genom, die uns altern lassen. Solche Gendefekte können von den Eltern vererbt sein – man spricht dann von angeborenen Mutationen. Hierunter fallen auch genetische Veranlagungen für Krankheiten (wie beispielsweise Krebs, Arthrose, Diabetes und Glaukom).

Die sogenannten Polymorphismen (von altgriechisch poly = viel und morphe = Gestalt) repräsentieren nicht nur die genetische Vielfalt der Menschheit, sondern bedingen auch die Unterschiede zwischen menschlichen Individuen, denn sie bergen Körper- und Gesundheitsmerkmale, aber auch Krankheitsrisiken in sich. Bei Männern kann beispielsweise eine kleine Mutation im Gen, das für den Östrogen-Rezeptor zuständig ist, eine vorzeitige koronare Herzkrankheit auslösen. Weitere angeborene Mutationen führen zu Darmkrebs, vorzeitiger Arteriosklerose, Alzheimer-Krankheit und Amyloidose, einer krankhaften bindegewebsartigen Ablagerung faseriger Protein an Organen wie Leber, Herz, Lunge oder Nieren.

Schließlich können genetische Defekte aber auch im Verlauf einer Zellteilung spontan auftauchen; in diesem Fall spricht man von einer erworbenen somatischen Mutation. Hierbei kann es sich nur um einen kleinen Schaden handeln; treten Mutationen aber vermehrt auf, so bewirken sie das Altern der Zelle. Ein Schutz der Gene, ein „Erbschutz“, ist also „Altersschutz“ – es gibt heute gute Möglichkeiten, in diesem Sinne schützend tätig zu werden.

Wie können sich Gendefekte überhaupt bemerkbar machen? Wie bereits erwähnt, legen sich bei der Kernverschmelzung die entsprechenden (analogen) Chromosomenstränge aneinander; dabei können auch ganze Genabschnitte gegeneinander ausgetauscht werden (freie Rekombination der Gene). Gene sind aber nicht gleich Gene: Man kennt so genannte dominante Erbanlagen, die ihr entsprechendes Gegenstück auf dem Schwesterstrang „unterdrücken“ und nur die eigenen gespeicherten Merkmale ausprägen. Das ist ein sehr sinnvoller Mechanismus der Natur, da auf diese Weise geringfügige Mutationen, die sehr häufig auftreten, durch die unveränderten, nicht mutierten Gegenstücke kompensiert werden. Die unterdrückten, im Fachjargon als rezessiv bezeichneten Gene haben aber dennoch eine Chance, sich zu „verwirklichen“: nämlich wenn bei der Rekombination zwei rezessive Gene aufeinandertreffen – oder wenn das Gegenstück ein Y-Chromosom ist.



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Unterkategorien

MÄNNER-Sprechstunde-Fragebogen

Name:      

Vorname: 

Geburtsdatum:

Gewicht:   

Größe:      

1. Kraft:

(   ) ich habe viel Kraft

(   ) meine Kraft lässt gelegentlich nach

(   ) ich bin kraftlos

2. Alltagsgedächtnis

(   ) ich vergesse oft Daten und Namen

(   ) ich vergesse nichts und kann über alles nachdenken

(   ) ich suche öfter nach Worten und Gegenständen

3. Lust und Liebe

(   ) ich habe fast täglich Lust

(   ) meine Lust lässt doch nach, aber es stört nicht

(   ) ich habe keine Lust mehr und ich beginne zu leiden

4. Masturbation

(   ) ich masturbiere ___x/Woche

(   ) ich masturbiere weniger als 1x/Woche

(   ) ich masturbiere nicht

5. Potenz

(   ) ich kann immer, wenn ich will

(   ) ich möchte wohl noch, aber es geht nicht mehr so gut

(   ) ich habe nur noch selten Sexualität, sie fehlt mir

6. Angst

(   ) ich habe keine Angst

(   ) bisweilen mache ich mir Sorgen

(   ) ich brauche viel Kraft, um meine Alltagsängste zu überwinden

7. Schlaf

(   ) ich schlafe wie ein Bär

(   ) mein Schlaf reicht mir oft nicht

(   ) ich schlafe schlecht ein

(   ) ich wache oft auf

8. Streß

(   ) ich bin eigentlich dauernd überfordert

(   ) ich fühle mich beruflichem und privatem Stress immer weniger gewachsen, packe es aber noch

(   ) mein Stress im Beruf und privat macht mir Spaß

9. Arbeit

(   ) meine Arbeit macht mir eigentlich keinen Spaß mehr

(   ) ich arbeite gerne und packe meine Alltagsaufgaben ohne Mühe

(   ) ich muß mich zunehmend bei der Arbeit anstrengen

10. Stimmung

(   ) meine Stimmung ist überwiegend ausgezeichnet, ich freue mich meistens am Leben

(   ) ich bin gelegentlich niedergeschlagen, überwinde dies aber meistens wieder in den

      Erholungsphasen

(   ) ich fühle mich überwiegend deprimiert und "ausgebrannt"


11. Zigaretten

(   ) mehr als 20 Stk.

(   ) 10 – 20 Stk.

(   ) keine

12. Alkohol

(   ) mehr als 50 g regelmäßig

(   ) 20 - 50 g regelmäßig

(   ) 20 - 50 g gelegentlich

(   ) weniger als 20 g gelegentlich

13. Sport

(   ) hin und wieder (Urlaub)

(   ) manchmal Zuhause (welche Sportart ?)

(   ) Laufen, Walking, wie oft: _____ x/Woche, wie lang: ____ Minuten

(   ) Fitness: wie oft: _____ x/Woche

14. Mein Penis, Erektionen

(   ) ich habe häufig Erektionen, egal wie es mir geht

(   ) ich habe keine Erektionen

(   ) ich habe Erektionen, wenn es mir gut geht, sonst aber keine

(   ) Ist Ihr Penis zu klein?

(   )  ja         (   )  nein

Wie lang ist Ihr Penis erigiert (cm)?   ________________

Haben Sie etwas zur Penisverlängerung unternommen?

(   ) ja          (   ) nein

Wünschen Sie eine Penisverlängerung?

(   ( ja          (   ) nein

15. Mein Beruf

(   ) selbständig

(   ) Beamter, Angestellter, Arbeiter

(   ) Ruhestand

16. Mein Körper

(   ) Größe:               cm

(   ) Gewicht:             kg

(   ) Bauchumfang (Nabelhöhe):                     cm

(   ) Bizeps rechts:                   cm

(   ) Brustumfang (Brustwarzenhöhe):             cm

17. Mein Lebenspartner/Ehepartner

(   ) Liebe und Sexualität passen noch gut

(   ) wir lieben uns, haben aber selten Sex

(   ) Liebe und Sexualität sind unwichtig geworden

18. Mein Alter

(   ) ich bin              Jahre alt

(   ) ich fühle mich körperlich wie             -jährig

(   ) ich fühle mich mental wie                  -jährig

19. Mein Wunsch an den MÄNNERARZT

(bzw. genaue Fragestellung, eventuell Extra-Blatt benutzen):

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