Medizin

Dieser Artikel enthält:
Einleitung
Auslösende Mutationen für Prostatakrebs
Wann haben manche Männer ein hohes DHT in ihrer Prostata?
Der Mann, sein Prostatakrebsrisiko, sein Erbe und seine Hormone
Literaturverzeichnis

Einleitung

Prostata Krebs (PK) ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes (Makridakis et. al Lancet 1999 Sep 18;354(9183):975-8), ähnlich wie beim Brustkrebs der Frau, besteht eine deutliche hormonale Abhängigkeit des PK von den Sexualhormonen.

Ob Östrogene bei der Frau und Androgene beim Mann Brust- respektive Prostatakrebs auslösen ist unklar; generell gilt, daß Hormone Tumore nicht entstehen lassen können, daß Tumore vorzugsweise durch begünstigende genetische Polymorphismen (Krankheitsrisiko) oder krankheitsauslösende Mutationen (direkte Erbschäden, die zum Tumor führen) ausgelöst werden können. Neben diesen angeborenen (genomischen) Tumorauslösern, gibt es noch erworbene Genschäden, die man im Laufe des Lebens erwirbt (somatische Mutationen) (Kinzler KW, Vogelstein B.. Nature 1997; 386: 761-763; und Hesch RD, Kenemans P. Br J Obst Gynaecol 1999 Oct, 106:1006-1018.). Eine bestimmte Zahl von ererbten und erworbenen Genschäden kann an sich Krebs entstehen lassen, wenn man lange genug lebt.

Neben dem Erbgut spielt aber auch das Leben selbst, die Biographie, der Lebensstil, ein Rolle.

Ob ein ererbtes Tumorrrisiko zum Tumor führt oder nicht, ist nicht nur Schicksal, sondern auch abhängig vom Leben eines Menschen; Gene, normale, aber auch tumorauslösende, Risikogene müssen an- und abgeschaltet werden (Genexpression); über diesen Schaltprozessor entscheidet jeder Mensch mit, sein Lebensstil beeinflußt die Steuerung (Regulation der Genexpression).

- Kann man tatsächlich sein Turmorrisiko beeinflußen? Die Antwort ist: ja.
- Kann man tatsächlich Tumor durch sein Verhalten auslösen? Die Antwort ist: ja.
- Kann man tatsächlich Krebs durch Verhalten, durch Lebensstil verhindern: Die Antwort ist: ja.



Auslösende Mutationen für Prostatakrebs

Vor kurzem konnte gezeigt werden, daß eine Mutation im Gen der alpha-Reduktase zu erhöhtem Prostatakrebsrisiko führt (mehr als 39000 Männer starben 1998 in den USA, 50100 in den EG-Ländern im Jahre 1990 und diese Zahl ist ansteigend). Wie geht das?

Das Hodenhormon Testosteron (T) ist das wichtigste männliche Hormon allgemein. Für spezifische Wirkungen wird es aber im Körper weiter verarbeitet und chemisch modifiziert. T ist also im "Rohling", der den "Mann" überhaupt ausmacht. Die Feinwirkung wird aber oft dadurch erreicht, daß in bestimmten Organen aus dem Rohling spezielle Botenstoffe gezimmert werden; dies geschieht durch Enzyme; das sind Eiweißstoffe, die unsere körpereigenen Informationsboten durch chemische Änderung mit bestimmten Eigen- und Botschaften aussstatten. In der Prostata macht das Enzym 5-alpha-Reduktase 5A2 (SRD5A2) aus T den Hormonboten Dihydrotestosteron (DHT). Nun hat sich gezeigt, daß in Prostatagewebe, in welchem viel DHT gebildet wird, häufig PK entsteht. DHT ist also in der Lage, eine "Veranlagung" zu PK so zu beschleunigen, daß dieser früh beim Risikoträger auftritt, DHT "dreht" also Krebsrisikogene an, die sonst "schlummern" würden.

Wann haben manche Männer ein hohes DHT in ihrer Prostata?

Das Gen, welches seinerseits das Enzym SRD5A2, also das Enzym, welches aus T das DHT entstehen läßt, reguliert, kommt mit unterschiedlichen Geneigenschaften. An bestimmten Stellen der Abfolge des Erbmaterials (DNS) treten bestimmte Genbausteine auf, welche die Aktivität des Enzyms steigern. Eine solche Mutation wurde von Makridakis et. al (Lancet 1999 Sep 18;354(9183):975-8) beschrieben. An der Stelle 49 in der DNS-Sequenz des Gens findet sich ein Threonin anstatt Alanin (A49T). Die Aktivität ist gesteigert, in der Prostata entsteht mehr DHT, Prostatakrebs entsteht häufiger (etwa 5xhäufiger) als bei Männern, welche diese Genausstattung nicht haben.

Daß dies Sinn macht, zeigt eine weitere Untersuchung von Makridakis et. al. (Cancer Res 1997 Mar 15;57(6):1020-2), in welcher gezeigt wurde, daß eine Genänderung an einer anderen Stelle (V89L) zu einer verminderten Aktivität der Reduktase führt, aus T entsteht weniger DHT und – so hätte man es erwartet, - bei diesen Genträgern findet sich weniger Prostatakrebs.

Halten wir also fest:
DHT kann das Risiko für Prostatakrebs erhöhen, wenn seine Konzentration in der Prostata erhöht ist und es dadurch Krebsgene anschalten kann, niedriges DHT schützt vor PK.
DHT entsteht aus T in der Prostata durch das Enzym 5-alpha Reduktase (SRD5A2), Untertyp 2
SRD5A2 kommt in mehreren Formen vor, eine bestimmte Gensequenz (A49T) führt zu hohem DHT und (V89L) zu niedrigem DHT.

Der Mann, sein Prostatakrebsrisiko, sein Erbe und seine Hormone

Beim älter werdenden Mann läßt die T-Produktion des Hodens immer mehr nach (siehe www.zfbm – Androgemangel: Mann oh Mann). Man würde gerne und großzügig – wie bei der Frau mit weiblichen Hormonen, - beim Mann einen T-Mangel mit T substituieren, d.h. den Hormonmangel ersetzen. Alle Experten sind sich einig, daß dies nützlich ist, es geht dem Mann besser, er hat eine höhere Lebensqualität, fühlt sich stärker, hat mehr Muskel, weniger Fett, ein gesundes Gefäßsystem und eine befriedigende Sexualität. Aber: alle haben Angst vor Prostatakrebs, so wie alle Angst bei Östrogenen vor Brustkrebs haben: zu Recht! Wie können wir dieses Problem anfangen zu lösen?

- Wir müssten bei jedem Mann feststellen, ob er vermehrt aus T das gefährliche DHT macht:
- Hierzu stimulieren wir die T-Produktion und messen wieviel DHT entsteht, nebenbei kann man durch Messung von Estradiol gleich die Aktivität der Aromatase bestimmen und damit beide Umwandlungswege von T feststellen.
- Wir bestimmen bei jedem Mann, der T als Hormonersatz bekommen soll, die Mutation im SDR5A2-Gen (A49T) als Risiko und (V89L) als Schutz.

Bei Männern mit einer Risikomutation, die aber Testosteron für ihr Wohlbefinden, ihre Organgesundheit und ihre Sexualität benötigen, kann mit dem SDA5A2-Hemmer, Finasterid- der ja schon im Alltag gegen Haarausfall benutzt wird: Propecia, - die Umwandlung von T zu DHT gehemmt werden. Diese Strategie ist Gegenstand des "Prostata Cancer Prevention Proposal" (Eur. Urol. 1999, 35 (5-6): 544-7).

Bei Männern mit niedrigem DHt und der Mutation (V89L) nehmen wir kein vermehrtes Risiko für Prostatakrebs an, ihnen kann T substituiert werden, ohne weitere Vorkehrung, außer daß PSA regelmäßig bestimmt werden soll, um PK aus anderer Ursache zu erkennen. Auch sollte man bei ihnen nach Mutationen im Androgenrezeptor fahnden, da es Polymorphismen gibt, die auch hier risikoerhöhend sind. Hier müßen aber weitere Untersuchungen noch erweisen, nach welchen Polymorphismen und Mutationen wir suchen müssen.


Prof. Dr. med. R.D. Hesch


Literatur:
Association of mis-sense substitution in SRD5A2 gene with prostate cancer in African-American and Hispanic men in Los Angeles, USA.
Makridakis NM, Ross RK, Pike MC, Crocitto LE, Kolonel LN, Pearce CL, Henderson BE, Reichardt JK. Lancet 1999 Sep 18;354(9183):975-8.
A prevalent missense substitution that modulates activity of prostatic steroid 5alpha-reductase.
Makridakis N, Ross RK, Pike MC, Chang L, Stanczyk FZ, Kolonel LN, Shi CY, Yu MC, Henderson BE, Reichardt JK. Cancer Res 1997 Mar 15;57(6):1020-2.
Prostate Cancer Prevention Trial (PCPT) update.
Coltman CA Jr, Thompson IM Jr, Feigl P. Eur Urol 1999:35(5-6):544-7.
Kinzler KW, Vogelstein B. Cancer-susceptibility genes. Gatekeepers and caretakers. Nature 1997; 386: 761-763.
Hormonal prevention of breast cancer: proposal for a change in paradigm.

 

KOGNITION, MENTALES TRAINING UND
GEHIRNSCHUTZ

Prof. Dr. Dr. h. c. Konrad Beyreuther
Direktor, ZMBH, Universität Heidelberg


Für die Lebenserwartung des menschlichen Individuums wird der Funktionsverlust des Gehirns als limitierender Faktor angesehen (David Mahoney, Richard Restak, THE LONGEVITY STRATEGY - How to Live to 100 Using the Brain-Body Connection, John Wiley & Sons, New York, 1998). Der Verlust an Nervenverbindungen und Nervenzellen ist das dramatischste Merkmal des Alterns unseres Gehirns, des pathologischen Alterns und der neurodegenerativen Erkrankungen. Allein die häufigste alterns-assoziierte neurodegenerative Erkrankung, die Alzheimer Krankheit, wird laut Statistik bei jedem Fünften über 80 Jahre, jedem Zweiten über 95 Jahre und bei 88-100 Prozent der über 100Jährigen diagnostiziert.

Wie können wir unser Altern so kontrollieren, dass Gehirnschutz resultiert? Der Begriff des Alterns wird von Biogerontologen (Richard A Miller, 1999. Kleemeier Award Lecture: Are There Genes for Aging? J Gerontology 54A: B297-307) auf zweierlei Weise gedeutet. Das eine Lager ist der Ansicht, dass der Begriff Altern überhaupt keine Bedeutung habe. Die andere Gruppe, zu der der Referent sich zugehörig betrachtet, schlägt folgende Definition vor: Altern ist der Prozess, der gesunde, d.h. im biologischen Sinn fitte Erwachsene in gebrechliche Erwachsene verwandelt, deren Risiko für alterns-assoziierte Krankheiten, Verletzungen und Tod stetig ansteigt. Der Übergang vom gesunden zum alternden Menschen wird von Gerontogenen kontrolliert. Diese Gene zu identifizieren stellte sich als eine große Herausforderung für die Wissenschaftler heraus, denn Altern kann derzeit nicht gemessen werden. Was jedoch gemessen werden kann, ist die Lebenserwartung, wie lang eine Spezies durchschnittlich lebt. Es ist daher verständlich, dass ein solcher Parameter wie Lebenserwartung und damit die diese kontrollierenden Gerontogene hauptsächlich in kurzlebigen Spezies, wie der Fruchtfliege Drosophila melanogaster (80 Tage Lebenserwartung), dem Rundwurm Caenorhabditis elegans (21 Tage Lebenserwartung) oder der Maus mus musculus (850 Tage Lebenserwartung) untersucht wurden. Das Ergebnis ist überraschend. Es gibt nur drei Gruppen von Genen, die offensichtlich lebensverlängernd wirken und alle Drei stehen unter unserer Kontrolle:

1. Gene, die direkt oxidativen Stress reduzieren (SOD, Katalase).
Extra Kopien dieser Gene führen bei Drosophila zur 1,5fach erhöhten Lebenserwartung von 120 Tagen. Werden diese Gene inaktiviert, wird die Lebenserwartung z.B. von Rundwürmern drastisch verkürzt. Die Mimikry dieser Gene wird Antioxidantien wie u. a. Vitamin C (200 mg/Tag), Vitamin E (400 mg/Tag) und dem Spurenmetall Selen (0,1 mg/Tag) zugeschrieben (http://www.beeson.org/livingto100/).

2. Gene, die den Energieverbrauch regulieren (von Insulin regulierte Gene).
Reduzierter Energieverbrauch durch Ausschalten von age Genen beim Rundwurm verdoppelt deren Lebenserwartung. Kalorische Restriktion, d.h. die Reduktion der Kalorienaufnahme um 30-40 Prozent führt zu einer Verlängerung der Lebensspanne bei der Bäckerhefe Saccharomyces cerevisiae, dem Rundwurm C. elegans, der Fruchtfliege D. melanogaster und bei fast allen Mäuse- und Rattenstämmen. Auch bei Primaten (Rhesusaffen) werden die Charakteristika der Kalorienreduktion, wie reduzierte Blutglukose und Insulinspiegel, erhöhte Insulinempfindlichkeit und erniedrigte Körpertemperaturen, beobachtet. Ob Rhesusaffen durch kalorische Restriktion auch eine höhere Lebenserwartung als die von 40 Jahren zeigen, wird 40 Jahre nach Beginn der Experimente, d. h. nach dem Jahr 2020 zu erfahren sein. Langlebigkeit, Metabolismus, Fertilität und möglicherweise die Antwort auf Kalorienreduktion scheinen über einen Insulin-ähnlichen Regulationsweg vom Rundwurm bis zum Säuger verbunden zu sein.
Optimaler Energieverbrauch kann mit dem BMI (Body Mass Index: kg/m2 = Körpergewicht in kg geteilt durch Größe in Metern im Quadrat), dessen Idealwert bei 25 liegt (underweight: 10-18,5; healthy: 18,5-25; overweight: 25-30; obese:>30; very obese: 40-60)entlichte Studie zeigte, dass von 17 Menschen, die 100 Jahre überschritten hatten, fünfzehn die Kriterien für die Diagnose Alzheimer Krankheit erfüllten. Die übrig gebliebenen zwei Zentenarien konnten aus physischen Gründen nicht der Diagnoseprozedur unterzogen werden. Dass die Alzheimer Krankheit prinzipiell besiegbar sein und eine wirkungsvolle Therapie, ja sogar Heilung möglich sein könnte, haben kürzlich Impfstudien an Mäusen, die Alzheimer Plaques bilden, gezeigt. Denn wurden junge Mäuse gegen die zerstörerischen Amyloid Plaques geimpft, konnte deren Bildung verhindert werden. Bei Mäusen mit Amyloid Plaques im Gehirn verschwanden die meisten Plaques nach mehrfacher Impfung. Gelänge beides beim Menschen, käme dies theoretisch einer Heilung gleich, vorausgesetzt, die Behandlung erfolgte vor Ausbruch oder in frühen Stadien der Krankheit. Heilung deshalb, weil die Bildung neuer Plaques etwa dreißig Jahre dauern würde. Der bei den Mäusen so erfolgreiche Impfstoff wurde bereits einer kleinen Zahl von mild bis moderat Erkrankten einmalig verabreicht, um mögliche Nebenwirkungen feststellen zu können. Da diese ausblieben, werden noch in diesem Jahr Mehrfachimpfungen an mehr Patienten in England durchgeführt, um Fragen nach der Sicherheit der Vakzine auszuloten, bevor weitere Untersuchungen möglich sind. Es wird jedoch noch mehrere Jahre dauern, bis gezeigt werden kann, ob der vielversprechende neue Ansatz der Impfung sicher ist, die Ergebnisse der Tierexperimente auf den Menschen übertragbar sind und ob tatsächlich die Eiweißverklumpungen die Probleme in den Gehirnen der Alzheimer Patienten produzieren.

Für die Therapie der Zukunft stelle ich mir daher die Kombination der heute bereits möglichen Substitution von Nervenzell-Botenstoffen (Neurotransmittern) mit weiteren Medikamenten oder einer Impfung vor, die die Amyloidproduktion betreffen. Für Therapie und Prävention gleichermaßen geeignet wäre eine Kombination von spezifischer Diät mit einem Cholesterinsynthesehemmer, mit dem bereits erwähnten Hormon Estrogen oder Estrogenagonisten, Antioxidantien, Entzündungshemmern und Anti-Amyloid-Medikamenten bzw. Impfung. Welche Änderung der Lebensgewohnheiten (Diät) und welche medikamentösen Strategien zum Einsatz kommen, hängt vom individuellen genetischen Profil ab, das zu bestimmen wäre.

Altern ohne Alzheimer, ein realistischer Traum im kommenden Jahrtausend, ein Prinzip Hoffnung für unsere alternde Gesellschaft mit heute bereits 1,2 Millionen Alzheimer Kranken? Ist dies ohne prädiktive Genetik denkbar, ohne den Blick in die eigene Zukunft, ein Fenster, das in diesem Jahrtausend erstmalig in der Geschichte der Menschheit geöffnet werden könnte? Fragen, von deren Beantwortung die Perspektiven für eine Gesellschaft abhängen könnte, deren Bürger in wenigen Jahrzehnten eine Lebenserwartung von 100 Jahren erreichen könnten, ein Alter, bei dem heute das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, nahezu die 100 Prozent Marke erreicht.

Ich gehöre zu der Männergeneration, für die unschicklich war, in der Jugend ein T-Shirt zu tragen, Rasierwasser zu benutzen, Eau de Cologne anzuwenden oder sich gar um den eigenen Körper zu kümmern. Wir haben gegessen was auf den Tisch kam, auch, wenn es immer mit den Jahren feiner wurde, man wurde Weinkenner, man trug seidene Krawatten und der Anzug war schließlich von feinem Tuch, wir haben Frau und Kind und einen Karriereberuf, für den es sich lohnen sollte, mindestens 50 Stunden pro Woche zu arbeiten, wir fahren die Autos der drei erfolgreichen großen deutschen Marke, Lederpolster, Telefon, wir finden uns mit Bauch und ohne Hintern in der Hose noch immer sexuell attraktiv, wir verdrängen erfolgreich, daß es zeitgemäß ist, daß wir 8 Jahre vor unseren Frauen sterben.

Dann kam vor etwa 20 Jahren, angetrieben aus den USA, eine Fitnesswelle die zunächst von der Jugend und in späteren Jahren aber auch von einigen älteren Männern aufgegriffen wurde. Gut gebaute Models, allen voran Markus Schenkenberg führten vor, daß es für den Mann noch andere Genüsse geben sollte, als die, welche meine Generation erlebten. Attraktive Körper, symbolisiert durch guten Muskelbau und wenn es irgend geht mit Waschbrettbauch, guter Körpergeruch, gesundes Essen mit Supplements und Vitaminen, Laufen und Radfahren zum Kardiotraining und 2-3 mal Muskeltraining pro Woche wurden zu neuen Lebensinhalten einer aufsteigenden Generation, die man im Fernsehen und in Printmedien bewundern konnte.

Eine ganze Industrie stimmt sich nun auf die gewandelten Lebensziele des Mannes die den Genuss am Körper und Emotion mindestens gleich setzen zu den materiellen Ersatzhandlungen meiner Generation.

Vor 10 Jahren begann ich mich langsam dafür zu interessieren und mit den Jahren, als ich mich mit der Gesundheit des Mannes beschäftigte, habe ich meinen eigenen Lebensstil immer mehr geändert. Ich fahre täglich Fahrrad, laufe und mache 3mal in der Woche Muskeltraining, habe 7 % Körperfett, halte mein Blutfett durch geschickte Ernährung, DHS am haptischen Genuss nicht Mangel, ebenso niedrig wie meinen Blutdruck. Es geht meinem Körper gut, ohne daß meinn Geist, mein Beruf oder meine Umwelt unter meinem neuen Lebensstil leidet, ich fühle mich wohl, wie Jahre zuvor nicht, habe Kraft und Lebensfreude aus eigenem Tun und weil dem so ist, haben wir daraus eine medizinische Lebensstilaktivität für den Mann in Deutschland gemacht: „HOMMAGE“.

So weit so gut, bis ich vor einigen Tagen das Buch „The Adonis Complex“ las. Nun erfahre ich, daß ich wahrscheinlich Opfer einer Körperobsession in der westlichen Gesellschaft geworden bin, ich benutze rasch die mathematische Formel im Anhang des Buches um den alles dekorierenden FFMI (Fat-free-mass-Index) zu kalkulieren. Der Index zeigt, daß oberhalb eines Wertes von 25 jedes Training zu neurotischen und therapiebedürftigen Geschehen wird, der Index zeigt die magische Grenze an, oberhalb derer man sofort erkennen kann, ob jemand Drogen und Anabolika verwendet. Ich lande bei 25, bin also schon an der Gefahrengrenze, ängstlich fülle ich, bevor ich das Buch überhaupt richtig durchlese den Fragenkatalog auf Seite 77-79 aus, ich lande bei 10 Punkten einer Skala die von 10-19 reicht: „You probably have a mild to moderate form of the Adonis Complex. Body image concerns may or may not seriously compromise your day-to-day life, but you may well be a victim of some of the social and psychological forces described in this book“, ich bin also echt in Gefahr, den Adonis-Komplex zu haben, die drei Autoren des Buches, Psychiater der angesehenen Harvard University in Boston würden mir wahrscheinlich doch schon zu einer Therapie raten. Was ist der „Adonis Complex?“.

Der Untertitel spricht von „The secret crisis of male body obsession“, es geht also darum, daß die Autoren in der gegenwärtigen Fitnessbewegung für den Mann, 4 wesentliche Auswüchse erkennen:Gewichtstraining: Der Drang nach einem Körper mit viel Muskeln kann so intensiv werden, daß Männer persönliche Beziehungen und berufliche Karrieren hinten anstellen.

Körperbildstörung: Anders als bei gesunden Menschen haben Männer mit Körperbildstörungen keine Vorstellung darüber wie sie wirklich aussehen, sie sind darauf fixiert Dinge an ihrem Körper zu ändern die andere nicht einmal wahrnehmen. Jungen bis hinunter zum Alter von 6-8 berichten über solche Körperbildstörungen, die ihr Selbstbewußtsein stören und zu Depressionen führen können.

Eßstörungen: 7 Mio. Männer in den USA leiden an Freßsucht, Anämie und erzwungenem Erbrechen. Die Zahl der Männer mit leichteren Eßstörungen sei viel größer.

Anabolikagebrauch: Um ihre zunehmend unrealistischen Körperideale zu verwircklichen, benutzen mehr als 1 Mio Männer in den USA anabole Hormone. Mehrere Mio Männer geben Millionen von Dollar für muskelaufbauende Ernährung und Supplemente aus.Der schöne Titel des Buches von Pope, Phillips und Olivardia macht neugierig, indessen ist er falsch gewählt, denn Adonis, halb Gott halb Mensch ist in der griechischen Mythologie das Sinnbild für das schönen Mann, 50 % seines Lebens hat er Aphrodite gewidmet. Was Pope und Mitarbeiter beschreiben ist eher das Streben einer Minderheit, vorzugsweise in der amerikanischen Männergesellschaft nach einem, wie ich es nenne würde, „Herkules-Syndrom“. Aus den Schlußfolgerungen über eine Minderheit entsteht ein falsches Verständnis von der Rolle des Mannes in unserer Gesellschaft, die Autoren kommen auch zu falschen Schlußfolgerungen aus pathologischen Männerbiographien für die Gesamtheit der Männer. Es ist allerdings ein großes Verdienst der Autoren, auf eine krankhafte Entwicklung männlicher Identifikation hinzuweisen, die das äußere Bild des Mannes in unserer Gesellschaft stören kann, das Buch beschreibt eigentlich eine Krankheit, diejenigen die daran leiden und diejeningen die daran, wie so oft, ihr Geld verdienen. Um was geht es? Pope und Mitarbeiter beschreiben den Hintergrund einer Entwicklung die dazu führt, daß in der gegenwärtigen Gesellschaft der Mann zunehmend mehr Aufmerksamkeit, Zeit, Mühe und Geld in sein äußeres Erscheinungsbild, aber in Bemühungen des Wohlbefindens und der Sexualität aufwendet, eine Entwicklung die wesentlich begleitet wird von den Absichten der Zeitschrift Men’s Health, die in den USA eine zunehmend größere Auflage erreicht, aber auch in Deutschland eine ansteigende Leserschaft erreicht.

Solche Entwicklungen sind in der Kulturgeschichte des Mannes nicht neu, wir kennen sie aus Griechenland, aus den Zeiten des römischen Reiches, aus der Renaissance und der Romantik. Aus der Geschichte lernen wir, daß solche Selbstbesinnung des Mannes immer in Zeiten vorkommen, wo junge Männer über mindestens eine oder mehrere Generationen nicht von alten Männern in Erfüllung der zweifelhaften Machtinteressen in Kriege getrieben wurden. Sinnlose Kriege bis in unsere heutigen Zeiten kann man nur mit jungen Männern im Alter zwischen 18 – 25 Jahren veranstalten „wehrtauglich“ ist nur eine Männerjugend die im Vollbesitz ihrer körperlichen Fähigkeiten ist, deren Lebenserfahrung aber noch begrenzt ist, und die nach Erlebnissen männlicher Sinnstiftung sucht. Das von Testosteron, dem männlichen Hormon, geprägte Gehirn sieht und interpretiert die Welt und ihre Gesellschaft völlig anders als das östrogengeprägte weibliche Gehirn. Selbstbestätigung in Kampfeslust, aggressive Welteroberung und die emotionale Neigung zu Heldentum, aber auch Unterdrückung Schwächerer auf der einen Seite und unverbrüderliche Männerfreundschaften auf der anderen Seite ist kennzeichnend für diese sensible Altersphase des Mannes und deswegen ist die Männerjugend zu allen Zeiten leicht beeinflußbar auf ihren Wegen zur Suche nach sinnstiftenden männlichen Identifikationen. Ich erkenne als „Kriegsersatz“ unserer gegenwärtigen Gesellschaft vorzugsweise die Jobausbeutung, die hemmungslose Karrieresucht und ein oft sinnlos gewordener Konsum in Verbindung mit einem Freizeitwahn als Ersatzbefriedigungen bei jungen Männern und sehe hier eine viel größere Gefahr für die Gesellschaft.

Ich sehe in der gegenwärtigen Gesellschaft in unserem Lande überwiegend „Adonis-Verlust“ Männer, deren Lebensführung zur vorzeitigen Abnutzung ihrer körperlichen Ressourcen, ihrer emotionalen Intelligenz und ihrer familiären Präsenz führt. Wenn ich an meinen Alltag denke, Jungen und Männer auf der Straße und im Urlaub beobachte so wundert es mich, warum niemand ein Buch gegen Alkohol, Nikotin, Junkfood und mangelnde Bewegung schreibt, die stillen und gesellschaftlich sanktionierten Killer. Diese zeigen viel deutlicher den bedenklichen Zustand unserer Gesellschaft als die Exzesse von Minderheiten, welche einen spektakulären Buchtitel wie den von Pope hergeben.

In unserer Gesellschaft überwiegt noch immer der untrainierte, schlecht essende Mann, der seine Mitmenschen unterdrückt, es wird zu viel geraucht und getrunken, zu viel Secondhand-Unterhaltung benutzt und sich nicht ausreichend bewegt.

Es ist schon „pervers“, dass man in der Öffentlichkeit mit einem schönen, traininerten Körper heute wie ein Aussenseiter angesehen wird. Die Gesellschaft hat sich offenbar mit dem übergewichtigen, achtlos- lebenden Mann als eine „Normalität“ abgefunden. Dem ist aber nicht so, diese Männer, die heute in unserer Gesellschaft überwiegen, sind alle “ schlecht untersuchte Kranke“ und die Gesellschaft zahlt schon jetzt dafür! Wie konnte es dazu kommen, dass diese „Körperbildstörung“, die eine gefährliche und zahlenmässig viel bedeutendere Dimension in der westlichen Industriegesellschaft hat, als ein paar fehlgeleitete Bodybuilder, sozusagen gar nicht mehr auffällt, dass man zwar Übergewicht störend mag empfinden, die Krankenkassen und andere Interessensgruppen kaum erfolgreiche Programme gegen das Übergewicht starten, dass aber die Psychopathologie dahinter, die gestörte sexuelle und soziale Komponente, eine gesellschaftliche Normalität geworden ist.

Nur eine Minderheit, die allerdings erfreulicherweise wächst, beginnt zu begreifen, daß man die kostbaren Ressourcen der männlichen Jugend benutzen kann zu einer erfolgreichen persönlichen Lebensgestaltung. Nachdem die letzten 50 Jahre eine Befreiung der Frau durch die Bewegung der Emanzipation gebracht haben, beginnt nun auch eine Befreiung des Mannes aus den Zwängen der Staatsgewalt, der Weltanschauung und dem gesellschaftlichen Rollenverständnis, aber auch hier ist wie gesagt Vorsicht geboten gegenüber einer Ausbeutung durch unbarmherzige Wirtschaftssysteme.

Die Befreiung des Mannes aus diesen gesellschaftlichen Zwängen geht einher mit einer zunehmenden individuellen Beschäftigung mit dem eigenen Körper, der nicht mehr nur wie eine Maschine funktionieren soll, der vielmehr ein Gefühl männlicher Präsenz, Stärke und Wohlbefinden darstellen soll. Nach der Befreiung aus gesellschaftlichen Zwängen, der Hinwendung zum eigenen Körper bleibt als dritte sinnstiftende männliche Identifikation die Erektion. An anderer Stelle habe ich ausgiebig über die Kulturgeschichte der Sexualität des Mannes berichtet (s. www.hommage.de).

Was indes Pope und Mitarbeiter beschreiben, ist die Zwangsneurose einer Jugend, die in der kriegslosen Zeit und des wirtschaftlichen Wohlstandes ihre Identifikation nicht finden kann. Vielen Jugendlichen kommt die heutige Zeit sinnentleert vor, religiöse, politische und kulturelle Autoritäten als Vorbilder und Idole gibt es kaum noch, Stars aus der Unterhaltungsszene sind wertlose und vergängliche Versatzstücke.

Kraft und Muskulatur waren immer schon ein dem Mann eigenes Identifikationsmoment, auch Teil des bisherigen männlichen Schönheitsideals. Ganz abwegig halte ich den Gedanken von Pope und Mitarbeitern, daß die Flucht in durch Anabolika verursachte Muskelberge die letzte Hochburg des Mannes sei, in einer Welt da Frauen eine Bastion der Männergesellschaft nach der anderen einnehmen und schon Kampfjets fliegen. Ich kenne kaum einen gesunden jungen Mann dem dies Angst machen sollte, unserer Gesellschaft tat es gut, daß Frauen sich uns nähern und wir uns ihnen, daß Geschlechts- Berufs- und Moralgrenzen fallen die Mann und Frau, aber nicht nur diese sondern auch anders denkende Randgruppen bisher trennten. Adonis war der Liebling der Frauen, weil er dem damaligen griechischen Lebens- und Schönheitsideal entsprach, gleichwohl würden die bisherigen Darstellungen von Adonis nicht mehr dazu ausreichen, ihn z.B. auf dem Titelbild von Men’s Health abzubilden.

Die Bewegung der natürlichen Fitness und des „Natural Bodybuilding“, also ohne Anabolika, hat gezeigt, wie ein schöner, ebenmäßig gebauter männlicher Körper aussehen kann zu dem sich Frauen angezogen fühlen. Training von Herz und Kreislauf verhindert Erkrankungen der Gefäße, wer 2-3 mal in der Woche morgens vor dem Frühstück läuft oder Rad fährt oder sich anders bewegt, wer sein Idealgewicht für optimale Gesundheit pflegt, wer ausreichend und wert ißt, schützt seinen Organismus vor Toxinen, Streßschäden und Alterungsprozessen. In der heutigen Gesellschaft muß Energie nicht mehr im Fett gespeichert werden, sondern der mehr schnelllebige Lebensstil unserer Zeit erfordert eine Speicherung der Energie in Muskulatur und deswegen kommt dem Muskeltraining so große Bedeutung zu, eine gesunde Muskulatur ist unter heutigen Lebensbedingungen die wichtigste Kraftquelle des Mannes. Die Ausführungen von Pope dürfen nicht dazu führen, wenn man das Buch richtig liest, die neue Gesundheits- und Fitnessbewegung des Mannes zu verunglimpfen, was die Autoren wirklich hervorragend beschreiben, ist eine zwangsneurotische Minderheit von Männern, die gleichsam als Kriegsersatz und fehlgeleitete Sinnstiftung ihren Körper umbaut zu imposanten Muskelbergen aus Not, Angst und Haltlosigkeit entsteht das Bild vom „Übermann“ der aber ein Kunstprodukt ist, weil er nur und ausschließlich durch anabole Steroide, also durch den Gebrauch von Drogen zu erreichen ist. Pope und Mitarbeiter haben hier eine ganz genaue Grenzlinie gezogen und zum ersten Mal ist es uns möglich, einwandfrei solche Körper zu identifizieren. Wir finden sie ja nicht nur in zahlreichen Bodybuildingzeitschriften abgebildet als das vermeintliche Ergebnis eines harten Trainings und einer disziplinierten Ernährung, sondern auch in der Werbung und wie Pope und Mitarbeiten zeigen, vor allen Dingen in den USA in Medien welche Jugendliche beeinflussen. Durch die Untersuchungen von Pope und Mitarbeitern können wir nun solche Drogen-manipulierten Körper entlarven. Es kann der Öffentlichkeit und der Jugend gar nicht oft genügt vorgeführt werden, wie solche Muskelprotzkörper entstehen, damit sie schlichtweg nicht mehr akzeptabel sind als „Schönheitsideal“ und Werbemedium. Eine Minderheit „Roided Bodies“ kranker Menschen die ihrem Körper Gewalt antun wird es immer geben, aber der natürlich trainierte Körper ist und bleibt die Meßlatte für Ästhetik, Wohlbefinden und Gesundheit. Auf den Titelbildern von Men’s Health der letzten Jahre kann ich keinen „Roidet Body“ entdecken, die gegenwärtigen Models von Calvin Klein, Guess, Prada und anderen zeigen eher auch eine Abkehr vom „Super Muscle Hypermale“ an, es gibt keinen allgemeinen Trend zur „Bigorexie“ zur männlichen Sinnstiftung durch extreme Muskelmasse, wie die Autoren uns Glauben machen wollen. Während man Tom Cruise und Brad Pitt noch ansieht, daß sie dem muskelbetonten Körperideal nachstreben, so kann man dies bei Leonardo Di Caprio und anderen Jungstars auch hierzulande nur begrenzt erkennen.

Zum Schluß noch ein Wort der Entspannung für diejenigen die nicht glauben, daß körperliche Attraktivität ein erstrebenswertes männliches Lebensziel sei:

In der Ausgabe vom 06. Juli von Nature beschreibt Robert Brooks, daß die sexuelle Attraktivität bei männlichen Guppies erkauft wird mit verminderter Fitness und häufigeren Genschäden bei den ebenfalls attraktiven Söhnen, die dadurch aber weniger lebensfähig sind, zum Glück wissen wir noch nicht, ob dies bei Menschen auch so ist.

Europäische Pharmahersteller, vorzugsweise in Deutschland, Holland und Spanien sind die Hauptproduzenten von illegalen Anabolika und Hormonen, zumindest bei einem deutschen großen Pharmakonzern dürfte die Herstellung von Testosteron für den Schwarzmarkt des illegalen Dopings deutlich die Anzahl der Ampullen übersteigen, die auf Anordnung eines ärztlichen Rezeptes hergestellt werden. Es ist ziemlich scheinheilig, daß sich eine Gesellschaft über diesen Drogenmißbrauch erregt, den Vertrieb dieser Substanzen im eigenen Lande aber duldet. Nachdem Pope und Mitarbeiter uns nun gezeigt haben, wie man Drogen-manipulierte Körper leicht identifizieren kann, wäre es wahrscheinlich sinnvoll, Anabolika kontrolliert über ärztliche Rezepte abzugeben und den Schwarzmarkt zuzumachen, wenn es dafür durch die Allgegenwart des e-commerce im Internet nicht schon unmöglich geworden ist.

Mit Sorge beobachte ich, dass die neuen Form von Testosteron als Gel in grossen Mengen überall ohne Rezept bezogen werden kann. Da wird sicher ein grosses Problem auf uns zukommen, dessen Dimension das des Ampullenhandels bei weitem übersteigt . Die Hersteller werden wieder nichts Ernsthaftes unternehmen, um nachzuweisen, dass ihre Medikamente nur auf Rezept abgegeben werden. Der Staat wird wieder zusehen, Kommissionen ernennen, die in naiver Unkenntnis von Training wieder warnen und warnen und neben dieser Welt der Scheinheiligkeit blüht der eigentliche Markt.

John von Düffel hat in seinem Buch:
EGO
Den neuen“ Männerwahn“ schön ironisiert

Unser neues Buch:
“ABSOLUT FIT“
hilft jedem zu einem gesunden trainierten Körper ohne die Angst vor allzu neurotischem Umgang mit sich selbst, John von D

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MÄNNER-Sprechstunde-Fragebogen

Name:      

Vorname: 

Geburtsdatum:

Gewicht:   

Größe:      

1. Kraft:

(   ) ich habe viel Kraft

(   ) meine Kraft lässt gelegentlich nach

(   ) ich bin kraftlos

2. Alltagsgedächtnis

(   ) ich vergesse oft Daten und Namen

(   ) ich vergesse nichts und kann über alles nachdenken

(   ) ich suche öfter nach Worten und Gegenständen

3. Lust und Liebe

(   ) ich habe fast täglich Lust

(   ) meine Lust lässt doch nach, aber es stört nicht

(   ) ich habe keine Lust mehr und ich beginne zu leiden

4. Masturbation

(   ) ich masturbiere ___x/Woche

(   ) ich masturbiere weniger als 1x/Woche

(   ) ich masturbiere nicht

5. Potenz

(   ) ich kann immer, wenn ich will

(   ) ich möchte wohl noch, aber es geht nicht mehr so gut

(   ) ich habe nur noch selten Sexualität, sie fehlt mir

6. Angst

(   ) ich habe keine Angst

(   ) bisweilen mache ich mir Sorgen

(   ) ich brauche viel Kraft, um meine Alltagsängste zu überwinden

7. Schlaf

(   ) ich schlafe wie ein Bär

(   ) mein Schlaf reicht mir oft nicht

(   ) ich schlafe schlecht ein

(   ) ich wache oft auf

8. Streß

(   ) ich bin eigentlich dauernd überfordert

(   ) ich fühle mich beruflichem und privatem Stress immer weniger gewachsen, packe es aber noch

(   ) mein Stress im Beruf und privat macht mir Spaß

9. Arbeit

(   ) meine Arbeit macht mir eigentlich keinen Spaß mehr

(   ) ich arbeite gerne und packe meine Alltagsaufgaben ohne Mühe

(   ) ich muß mich zunehmend bei der Arbeit anstrengen

10. Stimmung

(   ) meine Stimmung ist überwiegend ausgezeichnet, ich freue mich meistens am Leben

(   ) ich bin gelegentlich niedergeschlagen, überwinde dies aber meistens wieder in den

      Erholungsphasen

(   ) ich fühle mich überwiegend deprimiert und "ausgebrannt"


11. Zigaretten

(   ) mehr als 20 Stk.

(   ) 10 – 20 Stk.

(   ) keine

12. Alkohol

(   ) mehr als 50 g regelmäßig

(   ) 20 - 50 g regelmäßig

(   ) 20 - 50 g gelegentlich

(   ) weniger als 20 g gelegentlich

13. Sport

(   ) hin und wieder (Urlaub)

(   ) manchmal Zuhause (welche Sportart ?)

(   ) Laufen, Walking, wie oft: _____ x/Woche, wie lang: ____ Minuten

(   ) Fitness: wie oft: _____ x/Woche

14. Mein Penis, Erektionen

(   ) ich habe häufig Erektionen, egal wie es mir geht

(   ) ich habe keine Erektionen

(   ) ich habe Erektionen, wenn es mir gut geht, sonst aber keine

(   ) Ist Ihr Penis zu klein?

(   )  ja         (   )  nein

Wie lang ist Ihr Penis erigiert (cm)?   ________________

Haben Sie etwas zur Penisverlängerung unternommen?

(   ) ja          (   ) nein

Wünschen Sie eine Penisverlängerung?

(   ( ja          (   ) nein

15. Mein Beruf

(   ) selbständig

(   ) Beamter, Angestellter, Arbeiter

(   ) Ruhestand

16. Mein Körper

(   ) Größe:               cm

(   ) Gewicht:             kg

(   ) Bauchumfang (Nabelhöhe):                     cm

(   ) Bizeps rechts:                   cm

(   ) Brustumfang (Brustwarzenhöhe):             cm

17. Mein Lebenspartner/Ehepartner

(   ) Liebe und Sexualität passen noch gut

(   ) wir lieben uns, haben aber selten Sex

(   ) Liebe und Sexualität sind unwichtig geworden

18. Mein Alter

(   ) ich bin              Jahre alt

(   ) ich fühle mich körperlich wie             -jährig

(   ) ich fühle mich mental wie                  -jährig

19. Mein Wunsch an den MÄNNERARZT

(bzw. genaue Fragestellung, eventuell Extra-Blatt benutzen):

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