Der Mythos von Studien,- Heute wahr und Morgen das Gegenteil

 

Weder  Experten, noch viel mehr der Laie, können sich noch gewiss sein, was eigentlich der vergängliche Wahrheitsgehalt von Studien ist. Besonders zweifelhaft ist die Macht der Presse (Marketing)  „Erkenntnisse“ zu propagieren um sie später zu widerlegen?

Ich wundere mich schon seit Jahren über den sog. „gültigen wissenschaftlichen Kenntnisstand“ auf vielen Gebieten,- besonders  drastisch in der Medizin.

Häufig widerlegt in regelmäßigem Abstand  eine andere Studie die vorangegangene mit genau dem entgegengesetzten Resultat. Nehmen wir Beispiele:

Bringt Kompressionssportwäsche etwas in puncto Leistung?

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/macht-enge-sportunterwaesche-schneller-a-1014751.html

Wenn man diesen Artikel liest, dann staunt man über die Marketingdeklarationen von Herstellern und Presse zu Kompressionsunterwäsche. Besonders „wissenschaftlich“ dahergekommen  bei
http://www.x-bionic.com/x-bionic

 

Eine große Unsicherheit besteht hinsichtlich fasten

http://www.spektrum.de/wissen/was-bringt-fasten-wirklich/1332027?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=feature&utm_campaign=ZON_KOOP

Aus dieser Publikation kann man keinen Vorteil von Fastenkuren ablesen, es gibt aber eine ganze Armada von Kliniken und Instituten bis hin zu modernen „Wellnesstempeln“, die das empfehlen,- was ein Betrug

 

Hilft Rotwein denn nun oder doch nicht gegen Gefäßkrankheiten?

http://www.wiwo.de/technologie/forschung/studie-alkohol-schuetzt-das-herz-aber-nicht-bei-jedem/10965322.html

Jahrelang hat man uns beschrieben dass Inhaltsstoffe in Rotwein, anfangs im Bordeaux Rotwein, später auch in anderen und schließlich mäßiger Alkoholgenuss überhaupt unsere Gefäße vor Arteriosklerose schützen soll.

Jetzt kommt heraus, dass dies wohl nur für eine bestimmte Genvariante gelten soll? Habe ich mich geirrt, jetzt, da ich nicht weiß, ob dieses Gen trage und  seit Jahren meinen eigenen Weinberghabe und trinke meinen Rotwein? Alles "umsonst" ?