Wer ist Daniel Kehlmann ?

Ich lese gerade ein Buch von einem Autor, der sich Daniel Kehlmann nennt, es heisst „F“.

„Daniel Kehlmanns Roman ist ein virtuoses Kunstwerk und zeigt auf vielschichtige, geheimnisvolle Weise, was die Kraft der Fiktion im Leben bewirken kann.“

Während des Lesens interessierte ich mich mehr und mehr für diesen Autor und wollte ihm schreiben. Er hat eine Homepage: http://www.kehlmann.com/ und wenn man auf Kontakt klickt kommt ein Formular des Rowohlt Verlages und bei „ seinem“ Impressum überhaupt nur der Rowohlt Verlag.

Auf Wikipedia wird liest man: „Daniel Kehlmann ist der Sohn des Regisseurs Michael Kehlmann und der Schauspielerin Dagmar Mettler. Sein Großvater war der expressionistische Schriftsteller Eduard Kehlmann, der in Wien gelebt hatte.“

Es gibt auch Fotos von ihm.

und man erfährt seine Bücherliste und seine Dozenturen und Preise und vor allem erfährt viel über seine Neigung zu Fiktionen und gerade das interessiert mich.

 

Dozieren kann ja heute sowieso jeder in den „behüteten Behindertenwerkstätten „ unserer Universitäten und dergleichen Anstalten, wenn einer klug redet und man seinen Betrug nicht merkt, wie das ja heute oft der Fall ist, wird man da lange geduldet, wie das ja heute oft der Fall ist,- das meine ich jetzt ganz allgemein und nicht persönlich, damit ich nicht missverstanden werde.

Dann habe ich dem Rowohlt Verlag geschrieben, um seine Adresse zu erfahren und erhalte folgende Antwort:

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die privaten Kontaktdaten unserer Autoren nicht weitergeben. Bitte schicken Sie Ihre Nachricht an uns (siehe Signatur). Wir leiten dann prompt an Herrn Kehlmann weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Frauke Strey-B.

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Frauke Strey-Bussau
Assistenz Presseleitung / Press Department Rowohlt Verlag GmbH, Hamburger Str. 17, 21465 Reinbek
Fon +49 (0) 40 / 72 72 - 234, Fax +49 (0) 40 / 72 72 - 395

Ich mag aber keine Nachrichten an Fremde über Fremde senden. Nur, dass man überhaupt , wenn man googelt keine Möglichkeit findet, ihn zu erreichen, machte mich stutzig, wo doch heute eigentlich jeder überall vernetzt zu finden ist. In der Weltwoche war zu lesen, dass, wer sich dem entzieht, über kurz oder lang aus der bürgerlichen Gesellschaft fällt,- man wird es sich also gar nicht mehr leisten können, nicht erreichbar, auffindbar zu sein, ohne sich selbst auszustoßen. Aber dieser Schriftsteller ist doch überall und eben doch nirgends?

Plötzlich kam mir die Idee, als ich über seine „Eltern“ las, ob der Rowohlt Verlag mit denselben diesen „Sohn“ erfunden haben, wie Rowling den Harry Potter, den David Ratcliffe spielt. Wie, wenn der in Fotos gezeigte Kehlmann eine schauspielerische Fiktion, eine Inszenierung des Regisseurs Kehlmann mit seiner Frau und mit einem Verlag ist und die Bücher von einer unbekannten Autorengruppe geschrieben werden? Bei der Themenvielfalt und der unerhörten „Bildung“, die man aus den Büchern erfährt, beschleicht mich die Sorge, ob denn heute ein Einzelner überhaupt noch so ein „Universalgenie“ sein kann, - diese Kategorie Mensch gibt es ja nicht mehr, die letzten waren vielleicht Leonardo da Vinci, Leibniz, Ibn an- Nafis, A. von Humboldt. Und dann gab es meiner Meinung nach noch Egon Friedell, einen großen Verkannten, dessen Kulturgeschichten, wohl das letzte Universale waren, was es in der Neuzeit gab,- nur, wer hat es schon gelesen?

Friedell, von dem Hilde Spiel Hilde sagte: „In ihm stand noch einmal die berauschende Fiktion vom universalen Menschen vor uns auf“, wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof evangelischer Teil, Tor 3, beigesetzt“.

Ich nehme an, dass Kehlmanns dort waren auf dem Friedhof und sich Fiktionen von ihm geholt haben, einen Daniel Kehlmann zu kreieren, der über die Chaostheorie , die Grenzen des Denkens, Sexualität und ihre Verstrickung mit Religionen ebenso Bescheid weiß wie über Rubiks Cube, den auch schon keiner mehr kennt. Zu ersteren Themen habe ich mich auf meiner Website www.hesch.ch geäußert, Rubiks Cube muss ich wieder anfangen zu spielen.

Ich bin auf Seite 297 und werde „F“ zu Ende lesen und diesen Artikel korrigieren, überarbeiten und ergänzen entlang der Lektüre, wenn der Rowohlt Verlag mir das nicht untersagt, oder sonst jemand Dritter, am Ende gar Juristen des Autors, immerhin denkbar?