Aus „fremden Federn…“

 

Fragmente zum geplanten Titel „Meine Sicht der Welt“

 

Bei der Vorbereitung des geplanten Artikels bin ich auf einige  Publikationen (Frgamente)  gestoßen, die ich in den Beitrag einarbeiten werde und die ich vorab zum Lesen empfehle.

 Fragment 1

WIRED 07-08.15 Seiten 98 ff:

„Googles Superhirn „

Demis Hassabis.

 

Fragment 2

http://www.researchgate.net/post/Reality_Doesnt_Exist_Until_We_Measure_It_Is_the_entire_world_an_illusion

 

„Die Welt existiert nicht, außer wir können sie messen, der „Rest“ ist eine Illusion.

Originalpublikation:

http://www.nature.com/nphys/journal/v11/n7/full/nphys3343.html

 

Fragment 3

Für die politische Willensbildung länderübergreifend werden neue « Volks- und Populationsformen » ohne die klassischen Staatsgrenzen entstehen, die ich « Googloide » nennen möchte.

Deren politische und rechtliche  Willensbildung kann von den Big Data gestaltet werden unter Umgehung von Regierungen, Parlamenten  und klassischen Staatsgrenzen.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-digital-debatte/algorithmen-beeinflussen-politische-willensbildung-13735791.html

 

 

Lesenswert

 

Akademie

 

Schon länger macht sich die Meinung breit, dass unsere Universitäten “geschützte Behinderten” Werkstätten sind. Kritik wird an der deutschen „Überakademisierung“ geübt und die klassischen deutschen Tugenden „Handwerk und  Kreativität “ vernachlässigt werden zu Gunsten von verbildeten „Theorietrotteln. Am ausgeprägtesten bei BWL und der teuren Unsitte des „Consulting“ ohne eigene Erfahrung im praktischen Manövrieren von Geschäften und Betrieben. Aber auch in der Medizin macht der Utilitarismus sich zu Lasten der Patienten und des empathischen Kleinbetriebes breit.

 

Es muss wieder verstanden werden, dass Universitäten vorwiegend zum eigenen Forschen und nicht um „ Wissen Dritter zu kommunizieren“ (man kann es auch „Schwatzbude nennen) da sind.

 

http://m.welt.de/debatte/kommentare/article141484541/Die-Unis-produzieren-Theorietrottel-und-Langweiler.html

 

http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/forschung-medizinstudium-13452626.html

 

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ethik-in-der-medizin-irrwege-der-heilung-1.2491151

 

 

 

 

 

Überwachung

 

Ergänzend zu meinen kritischen Anmerkungen zur Überwachung gibt es interessante neue Informationen.

 

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/ueberwachung-overexposed-von-paolo-cirio-13607673.html

 

http://www.spektrum.de/news/wie-digitale-transparenz-die-welt-veraendert/1347106?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=news&utm_campaign=ZON_KOOP

 

 

 

http://hesch.ch/news/alle/166-eric-schmidt-sigmar-gabriel-jaron-lanier-dr-a-merkel-und-social-freezing

 

Gesellschaft

 

Bemerkenswert ist ein Interview mit Larry Page (Google) in der ZEIT, auf das die Reporter seit Jahren warteten:

 

http://www.zeit.de/2015/21/larry-page-google-gruender

 

Der einflussreichste Unternehmer der Welt hat sich eine Missionsaufgabe gestellt und ist ein klassischer Weltverbesserer. Vor diesen Ambitionen in der Weltgeschichte habe ich immer wieder gewarnt. Nun hat Google ohne Zweifel mit seiner Suchmaschine enorme „Verbesserungen“ in der sozialen Kommunikation der Menschen gebracht, aber sein Gründer geht weit darüber hinaus genauso wie der von Facebook . Der Erfolg ihrer Anfangsprojekte hat sich losgelöst von deren Idee und der Erfolg machte sie gierig darauf, was man mit Geld alles machen könne, wenn man genug Phantasie und Skrupellosigkeit hat.

 

Beide wollen die Welt “ verändern/ verbessern“ Page begibt sich mit seiner monetären Universalkontrolle in immer neue Gebiete  (Medizin, Weltraum, Weltenergie, Mobilität , Roboting und neuerdings Google Deepmind .Dort träumt er mit Stephen Hawkins von einer künstlichen Intelligenz, die unsere Leben , Denken und Emotionen kontrolliert.   Was also plant er:
„"Das Problem der Menschen (zu lösen), denen es schlecht geht, weil sie am falschen Platz geboren sind. Da ist auch das größte Geschäftspotenzial. Milliarden Menschen haben kein Geld. Das ergibt keinen Sinn und hilft niemandem."

 

Es geht also schon darum, die Google- Milliarden gut in die menschliche  Gesellschaft zu investieren und diese nach seinen Vorstellungen zu verändern.

 

Zuckerberg  mit Facebook ist dabei die komplette Transparenz schaffen.

 

Da kommt dann noch das „Genome Engineering „ hinzu und es entwickelt sich eine ganz neue „Humanität“ , eine menschliche Rasse mit einem Design Genom und einer sozialen Ordnung durch Big Data.

 

 

 

http://hesch.ch/news/savoir-vivre/196-nachtrag-zu-http-www-hesch-ch-news-savoir-vivre-192-genome-engineering-bei-menschen-der-neue-mensch

 

http://hesch.ch/news/powerpoint-praesentationen/115-epigenetics-and-megacities-vortrag

 

Bitte, das ist kein „Zukunftstext“, wie ich es immer wieder höre, wenn ich das im Freundeskreis anspreche: Es ist alles da und breitet sich langsam aus. Ich bewerte diese Entwicklung nicht, da ich keinen Bewertungsmaßstab habe, den es eben nicht gibt. Darf es Angst machen, wie auch immer höre? Nein, denn so entwickelt sich der Mensch entlang der Evolution und alles, was mit ihm geschieht ist „natürlich“. Menschen nahmen mit dem „Fortschritt“ ihres Denkens und Handelns  immer wieder „Abschied“ von gegenwärtigen und überkommenen sozialen Gewohnheiten.

 

Dieser „Abschied“ ist ein generationsübergreifendes  Perpetuum der Menschheit.

 

 

 

Genetik

 

Interessant wie sich die genetisch Tüchtigen in der sozialen Evolution durchsetzen:

 

http://www.zeit.de/2015/18/ornithologie-kuckuck-parasiten

 

Eine genetische Erklärung für den “Winterschlaf” gibt es nun auch:

 

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/immunsystem-gene-im-sommer-aktiver-als-im-winter-a-1033407.html

 

 

 

 

Ein BH, der via Thermographie Brustkrebs besser als Mammographie erkennen soll:

https://gigaom.com/2015/02/10/heres-a-cancer-detecting-bra-thats-better-than-a-mammogram/

Ein Unternehmen in Hamburg bietet einen online Service für Herzkranke an:

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/innovationen-aus-der-medizin-der-24-stunden-kardiologe-a-1015247.html#

Ein Unternehmen in Schweden arbeitet schon lange an kleinen implantierbaren Chips, die das Alltagsleben erleichtern sollen:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/chips-unter-der-haut-bio-hacking-projekt-in-schweden-13411476.html

Wie schon an anderer Stelle hier beschrieben haben epigenetische Veränderungen im frühen Lebensalter eine entscheiden Prägung für das kommende Leben:

http://www.faz.net/aktuell/wissen/mensch-gene/stress-im-kindesalter-traumata-beeinflussen-die-gesundheit-lebenslang-13405212.html

Auf diese Website gibt es schon viele Beiträge zu der zunehmenden Verbreitung der Health Tracker. Offenbar ist ihr "Siegeszug" nicht aufzuhalten. Der zitierte Artikel greift meine Bedenken auf.

 http://m.welt.de/wirtschaft/webwelt/article136939475/Die-grosse-Vermessung-der-eigenen-Gesundheit.html

 Interessant ist , dass die Generali meinen Vorschlag  aus 2012 (ISPO Vortrag) aufgegriffen hat und bereits ein "Reward" System anbietet.

Inzwischen halte ich diesen Vorschlag für sehr kritisch.

 

 

In einem letzten Bericht zum Buch „The Circle“ hatte ich schon davon geschrieben, dass sich vermittels der „Transparenzforderung“ von Big Data Unternehmen, die Gesetzgebung von Regierungen zunehmend weg von den bisherigen sozialen und politischen Machtregulierungen organisieren wird.

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/165-der-circle-schluss-am-14-10-2014

Im folgenden Artikel wird das schon recht deutlich real:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-digital-debatte/big-data-und-politik-brauchen-wir-noch-gesetze-wenn-rechner-herrschen-13356219.html

 

Lesenswert.

http://www.nature.com/nm/journal/vaop/ncurrent/fig_tab/nm.3778_F3.html

Aus der Kardiologie der MHH, in der ich früher wirkte, hat der molekulare Kardiologe Kai Wollert mit anderen zusammen eine aufregende Entdeckung gemacht, die grosse internationale Beachtung fand. Er konnte aus Knochenmarkzellen einen Faktor, FGF9 ,  isolieren, der untergehendes Gewebe bei oder nach einem Infarkt schützen kann.  Hoffentlich kann diese Entdeckung Eingang in die Therapie finden.