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Einleitung: Am 15.3.2016, siehe unter dieser "Einleitung" , habe ich mit dem unten stehenden Text zum Thema begonnen,über die selbstlernende AI im Spiel zu berichten. Heute am 23.4.2016 möchte ich dem einen Text vorausschicken, der mir gut gefällt:

 Der erste AI Creative Director!

 

Ich habe kürzlich eine Masterarbeit zum Thema Kreativität begleitet. Dort wurde noch sehr auf die beiden Ebenen der „Kognitiven Kreativität“ und der „Kreativität aus dem Unterbewusstsein“ verwiesen.

Nun zeigt sich, dass auch selbst lernende Kreativität vermittels AI auf uns zukommt. Die Vorgehensweise der jungen unbefangenen Japaner gefällt mir besonders gut. Ich werde mich damit weiter beschäftigen.Sie benutzen selbst AI, um zu spielen,-  eine menschliche Art, mit dieser Technologie umzugehen: "Gemeinsam lernen Deep Learning zu lernen":

http://lbbonline.com/news/mccann-japan-appoints-worlds-first-ai-creative-director/

 

15.3.2016: Der Zauberlehrling AlphaGo  hat den Geist aus der Flasche gelassenund das menschliche Gehirn "besiegt"?, ja, oder scheint das nur so? Wohin geht der Weg? dazu kann man gut den Artikel von Wolfgang Huber aus der FAZ lesen. Gleichwohl habe ich an anderer Stelle ausgeführt, dass es keine dirigistische Ethik geben wird, die Wolfgang Huber im Sinne hat, wenn er schreibt:


"Nicht nur eine klare rechtliche Regelung und Verhaltenskodizes sind erforderlich, um einen verantwortlichen Umgang mit der Digitalisierung sicherzustellen; erforderlich ist auch eine klare innere Haltung. Auch in der digialisierten Welt ist persönliche Verantwortungsbereitschaft durch nichts zu ersetzen".

Er beschwört mit einer Ethik, die aus dem 18. - 20. Jahhundert stammt die "Vernunft",- dieser aber entzieht sich trotz solcher "Beschwörungen" die Evolution der "Digitalisierten Welt". Sie schafft sich eine neue Ethik jenseits des bis anhin gedachten.

 

(Wolfgang Huber FAZ Archiv, April 2016:" Mensch und Maschine in der Arbeit 4.")

 Der Beginn:

Am 9.3. 2016 , hat zum ersten Mal der Google Computer AlphaGo die menschliche Intelligenz geschlagen. Der Computer besiegte den Weltmeister Lee Sodol im Go- Spiel,- etwas, womit man erst in 10 Jahren gerechnet hatte. Der Deep Mind Gründer Demis Hassabis, dessen Firma und ihn selbst Google gekauft hatte, hat damit einen Quantensprung in der informationtechnologischen Evolution des Menschen auf dem Weg zur Artifiziellen Superintelligenz realisiert.

http://www.theguardian.com/technology/2016/feb/16/demis-hassabis-artificial-intelligence-deepmind-alphago

Es bleibt abzuwarten ,ob  AlphaGo die weiteren 4 Spiele gewinnen wird, siehe unten. 

Egal wie: wir  erleben den Eintritt in die von R, Kurzweil prognostizierte „Singularität mit großen Schritten.

Der 9.3.2016 geht in die Menschheitsgeschichte ein.

 

 

10.3.2016 Heute  hat Lee Sedol auch  das 2. Spiel verloren.

https://www.youtube.com/watch?v=GA8Ppdntupg


 

12.3.2016:  Auch im 3. Spiel besiegt AlphaGo den Weltmeister im Go Spiel Lee Sedol

Lee räumte ein, trotz seiner großen Erfahrung unter Stress gestanden und den Druck gespürt zu haben, gegen das Programm gewinnen zu müssen. "Aber die heutige Niederlage war eine von Lee Sedol, nicht der Menschheit".

Ich sehe das schon ein wenig anders,- vielleicht keine „Niederlage“ der Menschheit, gewiss nicht,- aber ein Dammbruch in der Evolution von menschlichem Geist und Denken.

AI ist schon schneller als erwartet wirkmächtig geworden, vor Allem „Deep Mind“, welches viel komplexer arbeitet als Watson, der den Schachweltmeister schlug und der noch nicht neokrativ war. Deep Mind funktioniert nach einem anderen Prinzip - es geht nicht um pure lineare Computerleistung, sondern um "Intuition", wie der Schöpfer von AlphaGo Hassabis dies  nennt.

Mit diesem „Spiel“ gibt es eine neue Stufe der Evolution des „gegenwärtig denken Gehirns“. Ich denke, wir treten aus der biologischen Evolution in die informationstechnologische Evolution.

Daran habe ich keinen Zweifel, nur nicht die Phantasie wir die „Artifizielle Superintelligenz“ (ASI) in naher Zukunft unser Leben gestalten wird.

Einige Gedanken dazu hatte ich:

Der „Neue Mensch“:

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/234-vom-gen-editierten-sperma-und-asi-zu-einer-neuen-welt

Städte und Wohnen:

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/226-smart-city-smart-netoidhttp://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/226-smart-city-smart-netoid

Vieles zusammengefasst in:

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/245-die-neue-weltordnung-1-entwurf

Ausblick:

D. Hassabis meint, dass man „Deep Mind“ im Sinne von AI vorerst zur Lösung zahlreicher komplexer Systeme unserer Gesellschaft benutzen kann, aber er sieht die Evolution auch.

Was mich umtreibt ist die Tatsache, dass Maschinen wie AlphaGo in der Lage sind oder bald sein werden, selbstständig ein gleichwertiges oder eben überlegenes „Maschinenhirn“ zu „denken“ und mit entspr. „Materialien“ selbst bauen wird und dass dieses sich fortpflanzen kann ohne unsere Kontrolle.

Demis Hassabis, der sogar, wie er meint den kritischen S. Hawkings in einem Privatgespräch „überreden konnte“ , entschärft die dem System innewohnenden Potentiale mit Überlegungen zur  „ethischen Kontrolle“. Sein Interview im Guardian:

http://www.theguardian.com/technology/2016/feb/16/demis-hassabis-artificial-intelligence-deepmind-alphago

 

Das hat er auf Konferenzen in Puerto Rico und New York berichtet. Die Geschichte lehrt uns aber, dass sämtliche solcher Aktivitäten der „Gesang des Gewissens“ und keine wirksame Kontroll- Realität sind,- sie waren es nie. Jede wissenschaftliche Entdeckung den Weg des ihr innewohnenden Potentials. Manche sind „unter Kontrolle“, aber sie sind da und entwickeln sich weiter. Nie wurden sie „beseitigt“.

Das gilt für alles, was ich beschrieben habe und weiter beschreiben werde:

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/245-die-neue-weltordnung-1-entwurf

 

AlphaGo oder similäre „Maschinenhirne“  eingebaut in „Roboter“ ist eben das, was mich im Moment am meisten umtreibt, besonders, nachdem ich gestern den Film „iRobot“, der vor 10 Jahren gedreht wurde, gesehen habe. Was wird in 10 Jahren von hier  sein, 2015, wer hat soviel Phnatasie? 

https://de.wikipedia.org/wiki/I,_Robot_(Film)


 

 13.3.2016

Heute, im 4. Spiel hat Lee Sedol GoodleGo erstmals geschlagen.

 

 

Lee hat zwar das Gesamtspiel verloren, aber es gibt gegenwärtig denkende menschliche Gehirne, deren intellektuelle neuronale Kreativität in Einzelfällen  noch besser sein kann als die des "Maschinengehirns". Den "Dammbruch in der Menschheitsgeschichte " wird das nicht mehr schliessen: Das Tor ist offen.

Lee gratuliert die gegenwärtige Menschheit aber zu diesem Spiel.

 

15.3.2016

Heute am 15.23.2016 hat AlpgaGo das 5. Go Spiel gegen Lee Sedol gewonnen.

„Auf die Spielstärke von AlphaGo angesprochen, sagte Lee Sedol, dass er nicht glaube, dass das Programm stärker sei als menschliche Spieler. Was psychologische Faktoren beträfe, sei AlphaGo aber Menschen überlegen.“

Mit diesem Kommentar schließe ich diese Berichterstattung. „Psychologisch“ sei AlphaGo dem Menschen überlegen. Das bedeutet, dass er meint, dass das Maschinenhirn eine „Seele“ habe.

http://www.wired.com/2016/03/googles-ai-wins-fifth-final-game-go-genius-lee-sedol/

Wir sind nun alle gespannt was Demis Hassabis aus seinem AlphaGo in nächster Zeit der Menschheit noch präsentieren wird.

Er beabsichtigt ja, das „Maschinengehirn“ der Allgemeinheit zugänglich zu machen, ebenso wie die CRISP- cas Methode schon allgemein zugänglich ist.

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/234-vom-gen-editierten-sperma-und-asi-zu-einer-neuen-welt

Damit sind zwei epochale Eingriffe in die bisherige Evolution des Menschen allgemein zugänglich. Folgte diese bisher „biologischen“ Gesetzmäßigkeiten der „Natur“, so hat mit der digitalisierten Welt die „informationstechnologische“ Evolution begonnen und diese geht von der „Natur“ in die Hände des „gegenwärtig denkenden Gehirns“ und des von ihm erfundenen Maschinengehirns.

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/245-die-neue-weltordnung-1-entwurf

 

 

 

 

 

 

Gott in Harvard. Offener  Brief an Martin Nowak

 

Geehrter Herr Kollege Nowak,

Ich war in ähnlichen Wissenschaftsgebieten tätig wie Sie und habe Ihre herausragende wissenschaftliche Tätigkeit mit großem Interesse verfolgt.

s://de.m.wikipedia.org/wiki/Martin_A._Nowak#Arbeit

Dann habe ich Ihr Interview in der Zeit gelesen und bin erschrocken:

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2016/01/glauben-religion-physik-widerspruch-katholizismus-martin-nowak/komplettansicht

 

Sicher stimmen Sie mit mir überein, dass die abendländische Gesellschaft zu ihrem vernünftigen Zusammenleben sich dessen bedient, was ich „metrische Kommunikation“ genannt habe. D.h. wir können uns nur wahrhaftig in unserer Realität darüber konfliktfrei verständigen, was messbar ist und im Experiment gegebenenfalls falsifizierbar.  Darauf beruht unsere gesamte abendländische Wissenschaft. In dieser Wissenschaft haben Sie nach denselben Prinzipien gearbeitet und Wesentliches zum Erkenntnisschatz beigetragen.

Nun kommen Sie, wie schon mancher Wissenschaftler daher und meinen neben Ihrer realen Wissenschaftserkenntnis noch Metphysisches von sich geben zu müssen, was umso fataler ist, als diese Ihr Privatleben betreffenden Äußerungen dem Leser quasi wissenschaftlich daherkommen.

Es ist fatal, wenn ein anerkannter Wissenschaftler sich zu „Gott“ bekennt und damit diesem privaten Bekenntnis quasi qua personam eine wissenschaftliche Verbindlichkeit gibt und dem, was mit solchem Bekenntnis an Grauen den Menschen zugeführt eine Rechtfertigung. Sie wollen das vielleicht nicht so gemeint haben. Sie versteigen sich dazu: „

Ohne Gott gäbe es kein Universum, keine Biologie, keine Evolution“.

 

Die folgenden Texte sind eine Aneinanderreihung von meinen eigenen Überlegungen wie die biosoziale und informationstechnologische Ordnung von Mensch und Welt in einem rasanten Evolutionsprozess begriffen sind. Dabei habe ich gefunden, dass die bisherige Etappe der biosozialen Evolution des Menschen und der Natur auf der Erde vom Ursprung der „Selbstorganisation der Materie“ (Manfred Eigen, dargestellt in meinem Lehrbuch “Endokrinologie I, Urban und Schwarzenberg, München)  übergeht in eine neue zweite Etappe , die ich  die „Informationstechnologischen Evolution“ nennen möchte. Diese Evolution wird das, was man bisher als „natürlich= natural“ bezeichnet hat, überführen in eine transnaturale Organisation von Ordnung der Natur, der Menschen und der Gestalt der Erde.

Begonnen habe ich diese Serie mit einer Beschreibung über die Smart City- Strategie der Überwachung am Beispiel Songdo. Aber schon kommen schon Friedrichshafen, St. Gallen und Winterthur dazu, das Leben ihrer Bürger zur Rationalisierung der durch sie in Anspruch genommen staatlichen und elektronischen „Lebenskosten“ speichern und analysieren zu lassen.

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/226-smart-city-smart-netoid

Nun finden wir einen Artikel, dass das in Zukunft in allen deutschen Hauhalten bezüglich Energieverbrauch vermittels vernetzter Stromzähler kommen soll

htp://www.sueddeutsche.de/digital/big-data-digitalisierung-ist-weder-gut-noch-boese-1.2809689

 Zitiert wird der Informatik-Professor von der Hochschule Rhein-Waal in Kleve Ulrich Greveler.

https://www.hochschule-rhein-waal.de/de/user/7310

Er schreibt:

„Anhand der Daten über den Stromverbrauch könne man herausfinden, wann Personen aufstehen oder ob sie nachts aufs Klo gehen. Würden die Daten "feingranular" erhoben, also im Sekundentakt, könnten Kenner aus ihnen sogar ablesen, durch welche Räume sich ein Bewohner bewege oder welchen Film er schaue: Selbst die Bildschirmhelligkeit eines Fernsehers ließe sich genau nachvollziehen. „

Die Daten seine zwar gesichert, aber, "Faktisch ist es in Deutschland nicht möglich, der Digitalisierung zu entfliehen."

(Zu „Risiken und Nebenwirkungen“ kann man nur niemanden mehr befragen. Für den verwalteten Bürger ist die Smart City zugangslos und der Bürger weiß nicht, was mit seinen Daten geschieht).

Songdo lässt grüßen

Zu Smart City im Allgemeinen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Smart_City

Weiter empfehle ich einen Artikel in der WELT zu lesen

http://www.welt.de/finanzen/article150809163/Die-gefaehrliche-Dominanz-der-grossen-Vier.html

Dort wird die transnationale Macht der 4 großen Big Data Konzerne und deren gefährliche Dominanz beschrieben,


Ich arbeite mit einem Studenten an seiner Masterarbeit „Nation Branding“ und Marketing, ich schrieb ihm dazu:


Über die gesellschaftlichen Folgen für die Menschen in der neuen "IT- Verwaltungswelt, muss man nachdenken und schreiben.

siehe mein Text dazu:

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/216-nachtrag-2-n

Da geht die Welt mit ihren Bewohnern hin, WEIT, weit jenseits von trivialem Marketing .

" Nationen" wird es im klassischen Sinne bald nicht mehr geben, sondern Staatssurrogate jenseits der klassischen Landes- und Nationsgrenzen, ihrer Parlamente und Regierungen.
Ich habe diese " Netoide" genannt , also transnationale IT – Staatssurrogate.

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/226-smart-city-smart-netoid

Diese werden in Kürze mehr Macht haben als die Regierungen und Parlamente klassischer Nationen. Fraglich bleibt, wie Diktatoren sich in diesen Konstrukten halten werden, denn „Transparenz“ wird ja ein Anliegen in Netoiden werden können, wenn man das Buch von D. Eggers „The Circle“ im Kopf behält.


Die „Großen Vier“ haben gerade neue Öffnungsstrategien formuliert. Diese werden aber so aufgebaut werden, dass eine „Machtübernahme“ ungehindert ablaufen kann.

Die CEO entziehen sich bis jetzt jeder politischen Kontrolle. Regierungen und Parlamente in Demokratien sind immer noch abhängig von der Gunst der Wähler und damit in gewisser Weise berechenbar. Die großen IT Unternehmen sind nur ihrem Kapital Rechenschaft schuldig. Sie agieren in meiner Interpretation eigentlich wie klassische Diktaturen, die sich in demokratischen Ländern ausbreiten.

Die „Großen Vier“ sind in der Realisierung der Smart City entweder noch nicht oder im Stillen involviert, denn in Songdo sind es IBM, Cisco, Siemens und andere IT Großkonzerne.

Nationen brauchen kein Branding mehr, sie werden verdünnt und dann verschwinden sie oder bleiben regionale Verwaltungsbezirke.Interessant wird, wie China sich in dieser Welt präsentiert.

 

CHINAS gewalttätiger Wandel:

Hierzu gibt es aktuell Neues Anfang Mai 2016:

Chinas neues gigantisches Gewaltprojekt: 250 Millionen werden gezwungen in die Stadt zu ziehen.

Unter Mao`s mörderischem Regime ( 45 Millionen Tote)  wurde Millionen von Chinesen gezwungen von der Stadt aufs Land zu ziehen. 

Nun kommt genau die entgegengesetzte Entwicklung und wieder mit unbarmherziger Staatsgewalt. Unter Jinping, dem neuen chinesischen Gewaltherrscher, (seine Kinder leben mit Panama Geld im demokratischen Ausland), werden nun 250 Millionen Menschen gezwungen ihr Land zu verlassen und in die neuen chinesischen Megacities zu ziehen.

„Die Welt von gestern wird zum Abbruch freigegeben“.

 

In der Riesenstadt Zhengzhou wächst ein „Betonwald“ auf dem Weg zu Gigacities und so geht es anderen Städten.

 

Dies beschreibt ein hochaktuelles Portfolio der NZZ, Nr. 28 Mai 2016

https://abo.nzz.ch/kampagne/?KAVZ=0437-0010-02-011

 

Leseempfehlung:

 „250 Millionen Menschen werden politisch in eine neue soziobiologische Ordnung gezwungen:

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/208-googloide

http://www.welt.de/wirtschaft/article139351977/Mega-City-China-baut-schon-an-Giga-Staedten.html

Es beginnt ein gigantischer politischer Kampf um die neue Weltordnung,- China hat das größte Menschen- und Resourcenreservoir, welches es sich gerade durch weltweite „Besetzung“ von strategisch wichtigen Regionen in der Welt sichert.

Warum lässt der Westen sich diese Expansionen gefallen?

Noch sind die USA „technisch“ überlegen,- aber wird die neue Weltordnung unaufhaltsam chinesisch?




Wie geht es weiter?

 

Gegen dieses " Monstrum" China kann Europa nur noch wenig tun,- Europa wird der wissenschaftliche und technische Vorhof für eine Weile für die Nation China. Und, wenn China oder sogar "Chindia", also der sich gerade bildende wirtschaftliche  Interessensgigant zwischen China und Indien, alles aus dem Westen aufgesaugt, "leergesaugt " haben werden, lassen sie Europa verhungern und austrocknen. Ob Chindia deswegen einen Krieg mit den USA geben wird, bleibt abzuwarten. Leicht wird diese Nation, USA, ihre gegenwärtige Wirtschafts- und politische Vormacht nicht aufgeben.

Die populationsrelevante Entwicklung in den Chindia- Netoiden wird bestimmt von genmodifizierten Menschen, an denen dort gegenwärtig schon geforscht wird. Welche Art von neuen Menschenrassen entstehen wird, ist mir noch unklar. Zunächst wird das „Genetic Editing“ der neuen Menschenrassen mit dem gegenwärtig denkenden Gehirn getestet.

Ich sehe eine heterogene Menschenrasse entstehen, und vermute, dass Chindia dann West-, aber wohl auch Ost- Europa mit einer genmodifizierten Kreuzung aus Europäern und Chindia Menschen besiedeln wird, die ich „Euro- Chindoide“ nennen möchte. Diese werden auch in die restliche Welt migrieren, sofern dort Netoide entstanden sind.

Diese neue Bevölkerung wird in smarten Megacities/Gigacities wohnen und von Netoiden regiert.

Mit dem Übergang in die „Neue Welt“ verabschiedet sich die neuere Menschheitsgeschichte (Jetztzeit) vom „Abendland“ und seiner Geschichte. Es ist das Ende der postgriechischen Philosophien und ihrer sozialen Denk- und Gesellschaftsentwürfe. Die „Neue Welt“ verlässt die Ideale der französischen Revolution (Liberté, Egalité, Fraternité). Und sie wird ohne die Deklaration der Menschenrechte auskommen, weil diese nicht mehr benötigt werden. Diese werden durch neue anthroposoziale Regulative ersetzt werden:

Demokratie wird ersetzt durch eine neue „Smart Governance“ der mit Netoiden in Mega/Gigacities verwalteten Menschen.

Der bisherige Freiheitsbegriff des modernen „Citoyen“ wird abgelöst durch neue Grundrechte in der komplett überwachten Smart "Governance“ Welt.

Das Individuum erfährt eine neue Dimension des soziobiologischen Seins. Es wird eine neue Definition der ganz persönlichen, intimen Freiheit in überwachten und regulierten Lebensräumen geben müssen.

Dann etwas später beginnt die „Nachzeit“.

Diese „Nachzeit“ geht nach und nach über in eine Neuorganisation der Erde und ihrer „Welt“ mit der Evolution der:

  1. informationstechnologischen artifiziellen Intelligenz :

    http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/234-vom-gen-editierten-sperma-und-asi-zu-einer-neuen-welt

  2. und ihrer Handlungsroboter:

http://www.hesch.ch/news/aus-fremden-federn/242-roboter-und-kuenstliche-intelligenz-rasante-entwicklung


Die neuen Menschenrassen werden neue Planeten besiedeln, adaptiert durch „Genetic Editing“ an den Weltraum.

Die „biologische Zeit“ geht über in die „kosmische Zeit“.


 

 CISPR und die editive Biologie

 

CRISPR, „Editive Biologie“, Ethikrat, Dalei Lama

CRISPR wird gegenwärtig als Meilenstein, eine Zeitenwende, in Wissenschaft und Forschung der Menschheitsgeschichte eingestuft.

Aber vergessen wir nicht, es gibt einen weiteren bisher kaum zur Kenntnis genommenen, noch kühneren Meilenstein, die „Synthetische Biologie“

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/253-die-neue-zukunft-der-menschheit-genome-editing-und-synthetische-biologie

Wir haben es also mit zwei neuen Dimensionen für die Soziobiologie der Menschen zu tun:

Die editive Biologie

Die synthetische Biologie.

Beginnen wir zunächst mit der „Editiven Biologie“.

Editieren heißt „umändern umgestalten“, es geht also darum die Biologie der DNA umzugestalten.) Die Epigenetik ist dabei noch nicht berücksichtigt, ich komme darauf zurück).

Für die editive Biologie wurde ein neues Instrument entdeckt: CRISPR.

Wie kommt es dazu und was ist CRISPR, woher sein Name?

Der Name stammt ursprünglich von Francisco Mojita, das System wurde erstmals auch von ihm in Alicante 1993 beschrieben.

.

https://www.broadinstitute.org/what-broad/areas-focus/project-spotlight/crispr-timeline.

Interessant ist die Entdeckungsreise für CRISPR im folgenden Bild, wo man durchaus Orte in Deutschland findet, bevor dann erneut das System einer „programmierbaren RNA geführten DNA Endonuklease“ in der adaptiven Immunologie bei Bakterien im August 2012 in Science publiziert wurde von Doudna und Charpentier. Die grundlegende Entdeckung genau dieses Systems geht aber auf Mojita zurück. Und das bakterielle Immunsystem wurde erstmals schon 2003 in

einem Labor von Rodhia Food in Saint Romain bei Paris , das sich mit Bakterien in Käse, Yoghurt und Mozzaella beschäftige, schon entdeckt und untersucht.

Die Hype, die vor 4 Jahren mit Doudna und Charpentier begann hat also viele forschende Vorläufer, deren Namen nicht genug gewürdigt wurde. Entdeckt wurde das System nicht von denen, die heute die größte Aufmerksamkeit und das Geschäft machen.

Den schon vorausgesagten Nobelpreis haben gewiss andere mitverdient.

Ich empfehle allen, die sich dafür interessieren die wahre Geschichte beschrieben vom renommierten Eric Lander zu lesen:https://www.broadinstitute.org/files/news/pdfs/PIIS0092867415017055.pdf

Es ist also nicht richtig, wenn die ZEIT in N. 27 2016, Frau Charpentier als die „Entdeckerin „ feiert, die die Welt verändert. Das wird CRISPR sicher tun, - aber andere waren die Vorbereiter.

http://www.hesch.ch/news/alle/239-wissenschaftsdurchbruch-2015-crispr-cas


Die Verbreitung von CRISPR und Ethik

Wichtig war und ist mir die Feststellung, dass diese tief in die zukünftige menschliche Gesellschaft reichende Forschung sozusagen jedem zur Verfügung steht. Das ist offenbar in der öffentlichen und den Diskussionen in Komitees übersehen worden. Sie ist nicht mehr wir andere dramatische Forschung, z.B. Kernspaltung, in den Händen weniger hochausgerüsteter Laboratorien und unter politischer Verantwortung

Sie kommt wie bald auch AI und Robotik zu jedem nach Hause. Jeder kann sich heute CRISPR mit einem käuflichen Kit kaufen, deren Hersteller und Verbreitung ich hier beschrieben hatte, und er kann sich in die genetische Gestaltung von Leben, pflanzlichem ( grün), zellulärem- tierischem und menschlichen Leben (rot), einmischen ohne Befragung von wissenschaftlichen Experten, ohne Komitees und Politik.

http://www.hesch.ch/news/don-t-like/227-genome-im-eigenen-labor-editieren-das-grauen-der-neuen-schoepfung

Es wurde vor Kurzem geschrieben: „Jeder Biologiestudent auf der ganzen Welt kann sich zu Hause in seiner Küche ein entspr. Labor einrichten“. Wenn das möglich ist, und das ist meine Hauptsorge, kann drüber keine gesellschaftliche Institution entscheiden, auch wenn in der Öffentlichkeit der Eindruck vermittelt werden soll, als ob diese Einrichtungen die Hoheit darüber hätten. Diese Forschung ist der wie auch immer gearteten Überwachung und Kontrolle entlaufen, so denke ich. Darauf komme ich dann gleich zurück.

Am Mittwoch, dem 22.6.2016 hat der Deutsche Ethikrat zum Thema „CRISPR : "Zugriff auf das menschliche Erbgut. Neue Möglichkeiten und ihre ethische Beurteilung" getagt . Ein offizielles Kommuniqué dieser Institution habe ich noch nicht gefunden, wohl aber Presseberichte. Der in der ZEIT von Sigrid Graumann, Prorektorin an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Mitglied im Ethikrat sieht ausgewogen aus, zeigt aber die Grenzen der Teilnehmer dieses Ethikrates.

 

http://www.zeit.de/wissen/2016-06/crispr-ethikrat-erbgut-zuechtung

 

Ich wiederhole mich: Die Vertretung der Religionen, die Theologen sollte man fernhalten aus: Gesellschaft, Wissenschaft, Politik und Erziehung. Gott und die Religiosität gehören wie die Sexualität in den intimen persönlichen Bereich eines Menschen, wenn er danach Bedarf hat. Aus allen anderen Bereichen sollte man Religion und Theologen prinzipiell fernhalten ,denn Religionen und ihre theologischen Vertreter haben bisher in der Menschheitsgeschichte nur Unheil gebracht.

Dalei Lama, Weltethos

Man darf Gott und Religionen nicht verwechseln mit Ethik. Dies hat jetzt auch der Dalai-Lama so verstanden und verkündet.

https://www.amazon.de/Appell-Dalai-Lama-die-Welt/dp/371090000X

Die ethischen Grundsätze, die von allen Menschen unabhängig von ihren Weltanschauungen zum Verständnis ihres gesellschaftlichen Lebens akzeptiert werden könnten, sind in der Illusion des„Weltethos „zusammengefasst. Die Menschheit bräuchte nicht mehr und nicht weniger, um „vernünftig“ miteinander umzugehen (was sie aber ex natura nicht tut).

http://www.hesch.ch/news/aus-fremden-federn/257-des-teufels-party-peter-srasser-das-boese-und-das-grauen

Gerade wegen der Präsenz der für die moderne Welt der Wissenschaften inkompetenten Theologen konnte der Ethikrat keinerlei wichtige Beschlussfassung über das zukünftige Wesen und den Willen der Gesellschaft beschließen. Ich bin grundsätzlich dagegen, dass Religionsvertreter sich mit der biosozialen Zukunft der Menschheit beschäftigen. Sie bringen in eine dringend wichtige gesellschaftliche und politische Diskussion nur die Liturgie ihrer altbekannten Bedenklichkeitskultur der Angst ein.

Auch Nowak, ein hochgeachteter Biologe, unterliegt der für mich von einem Wissenschaftler absurden Versuchung, mit Glauben an Gott können man das Schicksal der Menschheit beeinflussen.

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/246-gott-in-harvard-offener-brief-an-martin-nowak

In der gegenwärtigen Welt schreitet die biosoziale und wissenschaftliche Koevolution aber ohne den Einfluss von Religionen, Komitee- Sitzungen, Sitzungen von Ethikraten oder Politik fort, weil Wissenschaft aus meiner Sicht „unkontrollierbar“ ist.


Ethik, Wissenschaft und Kontrolle

Wie in allen früheren modernen wissenschaftlichen und gesellschaftsumwälzenden Bereichen sehe ich eine " Kontrolle " nicht mehr direktiv.

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/228-evolution-jenseits-des-menschen

(Siehe Kommentar zu Nick Bostrom daselbst)

Weder aus der Sitzung in Washington im Dezember 2015, noch aus der Sitzung des deutschen Ethikrates ist irgendetwas brauchbares zum Einfluss auf das Fortschreiten der „Wissenschaft“ gekommen. Beide haben sich vertagend versagt, weil sie eben keinen „Rat“ wissen.

https://innovativegenomics.org/international-summit-on-human-gene-editing/

https://innovativegenomics.org/blog/translating-the-statement-on-human-gene-editing/

Die gesellschaftliche Evolution wird durch die wissenschaftlichen Entdeckungen fortgetrieben und durch das Weltgewissen der Ethik kaum aufzuhalten sein. Das geht viel weiter und schneller als dass die genannten gesellschaftlichen Institutionen oder die Politik, die das alles wissen, einen Einfluss darauf haben,- sitzen doch auch Wissenschaftler dort, die das selbst vorantreiben und allenfalls ebenfalls aus Angst vor sich selbst an ihrem Wirken zweifeln.

In meinem Verständnis ist Ethik die Sehnsucht der Menschen, dem von mir immer wieder zitierten „Grauen“, das biologisch programmiert ist, zu entrinnen vergebens. Eine Illusion wie Gott auch, und es ist auch nicht beiden zu verdanken, dass die Menschheit immer noch lebt, sondern dem beschränkten Einfluss einer Politik der Angst, geübt an der nuklearen Bombe.


 

Editive Biologie: „grün“

 

Nach dieser „Vorrede“ versuche ich in den nächsten Tagen in Fortsetzung einmal darzustellen, was man mit CRISPR schon alles machen kann. Das wird sicher nur einführend sein, denn es ist kaum mehr zu übersehen, was schon geht im Bereich der „grünen“ und „roten“ Biologie des Genome Editing mit CRISPR.

Worum geht es im Allgemeinen

Immer mehr Firmen mach Reklame mit Produkten „Keine Gentechnik“. Die Aktivitäten gegen gentechnisch veränderte Pflanzen hat eine rosse öffentlich Aufmerksamkeit bekommen vorwiegend durch bewusste Missinformation von Organisationen wie „Greenpeace“ , die in ihrer Mitteilung „Genome Editing „ mit „Synthetischer Biologie“ verwechselt. Wer solche Fehler begeht hat wissenschaftlich ein eingeschränkte Berechtigung die Öffentlichkeit zu verunsichern.

https://www.greenpeace-magazin.ch/2016/05/18/moeglichkeiten-und-grenzen-der-pflanzenzucht/

Gerade haben 100 Nobelpreisträger Greenpeace aufgehrufen, ihren Kampf aufzugeben:

https://www.washingtonpost.com/news/speaking-of-science/wp/2016/06/29/more-than-100-nobel-laureates-take-on-greenpeace-over-gmo-stance/

Es gibt aber auch Stimmen, die behaupten, dass die 100 Nobelpristräger von Monsanto „gekauft“ seien.

http://www.ecowatch.com/greenpeace-to-nobel-laureates-its-not-our-fault-golden-rice-has-failed-1896697050.html

Wie immer, wenn es um viel Geld und Ethik geht, wird die Öffentlichkeit verwirrt.

Sicher ist die „National Academy of Science, USA“ wohl nicht bestochen worden, wenn sie soeben einen umfangreichen Bericht darüber publiziert hat, dass mit CRISPR modifizierte Pflanzen in keinem Bereich Schaden anrichten.

https://nas-sites.org/ge-crops/

http://phys.org/news/2016-05-genetically-crops-prospects.html

Weiter hier noch 2 neue Übersichten zum Thema, damit sich der wissenschaftlich an der Gentechnik interessierte Leser eine fundierte Meinung machen kann:

http://ensia.com/voices/crispr-is-coming-to-agriculture-with-big-implications-for-food-farmers-consumers-and-nature/

https://plantmethods.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13007-016-0103-0

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4730597/

 

 


 

Sind genregulierte Samen und Pflanzen überhaupt genehmigungs- und deklarationspflichtig, sind sie „fremd“ und gefährlich?

 

Interessant ist in diesem Zusammenhang der Beschluss des Landwirtschaftsministeriums der USA:

http://www.usda.gov/wps/portal/usda/usdahome

 

Nature, 14. April 2016

Gene-edited CRISPR mushroom escapes US regulation

A fungus engineered with the CRISPR–Cas9 technique can be cultivated and sold without further oversight.

Danach unterliegt der von Yinong Yan , einem Pflanzenbiologen der Pennsylvania Universität , mit CRISPR genmodifizierte Pilz keinerlei Überwachung und wird als „natürlich“ betrachtet. Yan hat 6 Gene der Polyphenoloxidase inaktiviert, einem Enzym, welches für die verderbliche Braunfärbung der Pilze verantwortlich ist. Damit ist das Enzym um 30 % weniger aktiv und die Pilze länger genießbar.

 

                     

 

 

 

Es gab schon zuvor mehrere durch CRISPR veränderte Gene in Pflanzen und Samen, die kontrovers diskutiert wurden. Aber dieser Beschluss wird einiges über das, was wir bisher zu genmodifizierten Samen und Pflanzen beachten müssen, ändern.

Die neue Bewertung beruht darauf, dass im neuen genmodifizierten Pilz kein genetisches Material eingeführt wurde oder eine fremde DNA. Auf diese Weise dürfte dieser Pilz keine negative Auswirkung auf anderen Pflanzen haben und deswegen nicht reguliert werden müsse.

CRISPR wird also eine völlige neue Pflanzenbiologie in unsere Welt bringen, indem die natürlichen Gensequenzen editiert werden ohne „fremdes „Material einzufügen. Im Prinzip ist das nur eine „zielgerichtete Beschleunigung“ der bisherigen Zuchtverfahren, die durch „auslesende Züchtung“ und größerem Aufwand und Fehlern dasselbe erreichen wollen und erreicht haben.

Ich verstehe daher den Aufschrei und die Aktionen von Greenpeace und ähnlichen Kongregationen nicht.

 

Zuvor anders war dies bei Samen, in welche „harmlose“ DNA von Bakterien eingeführt wurde, die sie resistent gegen Dürre oder Pflanzenschädlinge machen solle. Über mögliche Gefahren dieser Verfahren kann man trefflich streiten, aber darauf will ich nicht mehr eingehen, sondern mich ganz auf die Möglichkeiten von CRISPR konzentrieren.

Ich werde im Folgenden erörtern, wie CRISPR schon genutzt wird, um in Samen bestimmte genetische Editionen durchzuführen. Beispiele werden Weizen, Reis, Soja Bohnen, Hirse, Orangen und Tomaten sein. Dabei geht es vorwiegend um Schädlingsresistenz, und Schutz vor verderbenden enzymatischen Fäulnisprozessen. Wesentlich auch darum Pflanzen gegen Dürre zu schützen, was angesichts von klimatischen Veränderungen und verheerenden Ernteverlusten eines der bedeutenderen Ziele dieser Forschung ist.

 

 Daran anschließend erörtere ich, wie Pflanzen effektiver in der Herstellung von Zuckern und Eiweiß genutzt werden können und, interessant, wie sie eine größere O2- Produktion aus CO2 bewerkstelligen können.


 

28.9.2016

Bevor ich diese Themen bespreche, möchte ich aber die gegenwärtig viel diskutierten Gefahren von Genom Edition der DNA beleuchten.

Konformation:

Alle biologisch aktiven, organischen Moleküle haben eine dreidimensionale räumliche Struktur, die man Konformation nennt, hier ein Beispiel einer einfachen Strktur:

 

Die Konformation beschreibt die räumliche Anordnung und die drehbarer Bindungen an den Kohlenstoffatomen zu einem Molekül.  Dadurch sind die 3 D- Raumkoordinaten aller Atome des Moleküls vollständig beschrieben. Die Konformation enthält alle Informationen über die energetische Stereochemie.

Entlang der Evolution der Konformation von organischen Molekülen entwickelt sich dazu parallel und zeitgleich ein Konformationserkennung- System, das Immunsystem.  Das heißt für jede physiologische Konformation, jedes sog. Antigen, gibt es ein zelluläres (Lymphozyten System) oder humorales (Antikörper) Erkennungssystem, welches die Konformation von Molekülen  als zugehörig zur Ontogenese des betreffenden Körpers oder als fremd erkennt.

Zugehörigkeit bezeichnet man als „Selbsttoleranz, d.h. die Fähigkeit körpereigene Konformation von Molekülen als „eigen“ zu erkennen.

Es gibt aber auch eine „Fremdtoleranz“, wenn bestimmte Antigene vom Immunsystem „geduldet“ werden. Solche  apathogenen Moleküle finden sich häufig in der Nahrung und es erfolgt eine sog. periphere Toleranz. Nahrungsmittelallergien umgehen die Selbsttoleranz in typischer Weise. Die Nahrungsmitteltoleranz wird unter Beteiligung der M-Zellen im Darm vermittelt. Diese Aufgabe dieses MALT System (Mucosa Associated Lymphoid Tissue) , also der M-Zelle innerhalb der Immunreaktion ist die Aufnahme von antigenwirksamen Konformationen und die Präsentation derselben  an den nachgeschalteten Zellen des adaptativen Immunsystems. 

„Ein bedeutendes System von“ Selbst“ und „Fremd“ ist das HLA System, welches bei Erforschung der Transplantation von Organen entdeckt wurde. HLA Merkmale charakterisieren sozusagen die Individualität von Konformationen eines Menschen. Identische HLA-Merkmale finden sich nur bei eineiigen Zwillingen oder Klonen. Das Fremde kann mit dem HLA System definiert werden. Interessant ist, dass die Zuneigung von Menschen über den Geruchssinn durch das HLA System gesteuert wird. Es ist also ein sehr empfindliches System zur Unterscheidung von Eigen und Fremd.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Human_Leukocyte_Antigen

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Konformation von Antigenen parallel zum Erkennungssystem, dem Immunsystem, evolviert ist. Beide Systeme agieren wie ein Tandem in der Ontologie eines jeden Lebewesens.


DNA Konformation


Zur DNA allgemein:

https://de.wikipedia.org/wiki/Desoxyribonukleins%C3%A4ure

 

„Im Normalzustand ist DNA in Form einer Doppelhelix aufgebaut. Beim Umeinanderwinden der beiden Einzelstränge verbleiben seitliche Lücken, sodass hier die Basen direkt an der Oberfläche liegen“, hier greifen enzymatische und chemische Modifikationen an, die auch mit der Genregulation- , Aktivität und Spezifität zu tun haben.   „DNA kommt normalerweise als schraubenförmige Doppelhelix in einer Konformation vor, die B-DNA genannt wird. Neben der eben beschriebenen B-DNA existieren auch A-DNA sowie eine, sogenannte Z-DNA. Diese unterscheiden sich in ihrem Windungstyp und damit in ihrer Konformation.

 

 

„Bestimmte Abschnitte der DNA, die sogenannten Gene, codieren genetische Informationen, die Aufbau und Organisation des Organismus beeinflussen. Gene enthalten „Baupläne“ für Proteine oder Moleküle, die bei der Proteinsynthese oder der Regulation des Stoffwechsels einer Zelle beteiligt sind. Die Reihenfolge der Basen bestimmt dabei die genetische Information.“

Es besteht nun die Frage, wie die Konformation der DNA mit der Regulation des „Selbst“ interagiert.

Normalerweise werden alle DNA Konformationen „toleriert“. Es gibt aber Situationen, in welchen diese als „fremd“ erkannt wird, d.h. ihre Konformation ist so verändert, dass das Immun- Erkennungssystem spezifische Antikörper oder T-Zellen gegen solche DNA produziert.


Zirkulierende DNA

Es ist bekannt, dass das Immunsystem nukleäre Konformation erkennt . Es ist mir nicht bekannt, ob sich solche Antikörper auch gegen zirkulierende DNA entwickeln. Dass DNA im Blut zirkuliere wurde sowieso bis Anfang der 90- er Jahre des letzten Jahrhunderts bestritten bis eine kleine Arbeitsgruppe von 12 internationalen Wissenschaftlern, zu der ich gehörte, 1992 in Annecy erstmals dieses Vorkommen als gesichert beschrieb. Heute ist zirkulierende DNA ein Fakt und wird auch in der Diagnostik als „liquid biopsy“ genutzt. Meine Arbeitsgruppe hat wohl mit erstmals zirkulierende Tumor DNA nachgewiesen, was heute als Basis für diese Technologie dient.

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/157-siehe-beitrag

DNA Antikörper:

Täglich wird eine riesige Zahl an Antikörper produzierenden B- Lymphozyten produziert, um auf feinstes „Fremd“ sofort, sozusagen just in time“  zu reagieren. Auf der DNA finden sich aber nur etwa 1000 Gene zur Antikörperbildung und Erkennung von „Selbst“ . Diese beschränkte Anzahl von Genen kann ihre Vielfalt für die Proteinproduktion dadurch verändern, dass Genkombinationen gebaut werden, dass regionale Verknüpfungsstellen an der DNA  vervielfacht werden und schließlich können somatische Mutationen die Antikörperbildung vervielfachen. Genau diese Möglichkeit wird für die folgende Betrachtung von CRISPR Veränderungen an der DNA weiter unten von Bedeutung werden. Es sind ja sozusagen „Mutationen“ , wenn auch natürliche, die mit CRISPR sensu strictu angelegt werden und diese machen Konformationsänderungen. Nur müssen wir fragen, ob das eine Bedeutung für eine Antikörperbildung gegen „Selbst“ haben kann, also die Herstellung von „Autoantikörpern“. Und darum geht es in meinen Überlegungen letztlich.

Wie unterscheidet ein das Immunsystem zwischen „Selbst und Fremd“?

 

Humorale Immunität: 

Hierzu:

http://www.swisseduc.ch/chemie/molmod/anwendungen/antikoerper/selbstfremd/

„Die Lösung dieses Problems beruht darauf, dass die Folgen einer Antigen/Antikörper-Bindung in der Reifungsphase eines B-Lymphozyten grundsätzlich verschieden sind von den Folgen bei einem reifen B-Lymphozyten: In der Reifungsphase ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass das gebundene Molekül ein körpereigenes Molekül ist. Deshalb wird der bindende B-Lymphozyt eliminiert. Nur B-Lymphozyten, die diese Selektion überleben, entwickeln sich zu reifen B-Lymphozyten, die eine Immunantwort auslösen können.“

Zelluläre Immunität

„In einer ähnlichen Art und Weise werden im zellulären Immunsystem auch T-Killerzellen selektioniert:
Damit ein Körper Antigene erkennen kann, die sich innerhalb einer Zelle befinden (z.B. Viren oder Mycobakterien bei Tuberkulose/ Lepra), präsentiert jede Körperzelle ständig Proteinbruchstücke des zellinnneren Stoffwechsels auf der Membranoberfläche. Zur Erkennung dieser Bruchstücke durch T-Killerzellen dient ein membrangebundenes Protein, das ähnlich wie Antikörper aufgebaut ist und das Proteinbruchstück bindet. Dieses Molekül wird MHC genannt wird (Major Histocompatibility Complex).
Bindet eine T-Killerzelle an einen MHC mit präsentiertem Molekül, wird es in der ersten Lebensphase eliminiert, da die Wahrscheinlichkeit nahezu 100% beträgt, dass es sich um ein körpereigenes Molekül handelt. Findet die Bindung nach der Reifung im Thymus statt, wird hingegen die Körperzelle zerstört und die Immunantwort ausgelöst“.

Es gibt somit eine „Fremd“  erkennende Immunantwort auf humoraler und zellulärer Ebene

 


Krankheiten ausgelöst durch DNA Antikörper:

Als klassische Krankheit, bei welcher das Immunsystem Antikörper gegen nukleäre Strukturen und gegen eigene DNA entwickelt ist der Lupus erythematodes.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lupus_erythematodes#Ausl.C3.B6ser

Die antigen- wirksame Umwandlung von DNA - Konformationen in eine Konformation, welche DNA Antikörper auslöst, ist indes eine extrem komplexe Pathologie, die auch bis jetzt noch immer nicht gelöst ist.

https://en.wikipedia.org/wiki/Anti-dsDNA_antibodies

„Although the exact mechanism of the generation of dsDNA antibodies is still unknown, it is likely that extracellular DNA is one cause of an immune response against dsDNA. There is a great deal of evidence supporting the idea that dead or dying cells are one major source of this extracellular DNA.[6] Apoptosis is the highly organised process of programmed cell death in which the cell degrades the nuclear DNA and signals for phagocytosis. In people with SLE and other autoimmune disorders this process is thought to be defective, causing either an increase in cell death and/or a decrease in the rate of dead cell clearance.[7]

Diese vermutete Pathologie führt unmittelbar zu den obigen Ausführungen über zirkulierende DNA.

Ferner ist ein „molekulares Mimikry“ eine attraktive Hypothese für die Generation von DNA Antikörpern.

 


CRISP editierte DNA und Proteinsynthese

Ich werde versuchen darzustellen, dass befürchtet wird, dass die mit CRISPR veränderte DNA möglicherweise ähnlich einem molekularen Mimikry zu einer Konformation führen kann,  die als „fremd“ erkannt werden kann.

CRISPR editieren wird als natürlich bezeichnet, da man keine fremde DNA wie bei früheren Interventionen der DNA Edition angewendet hat. Es werden lediglich natürliche DNA Editionen durch Austausch, Entfernung oder Hinzufügen von eigenen DNA Bausteinen durchgeführt. Wenn dabei ein Gen deaktiviert wird, so kann das zu einer neuen Konformation führen, aber nicht zu einer entspr. Proteinsynthese.

Eine Wirkung dieser Eingriffe, die viel diskutiert werden, ist nämlich, dass eine so veränderte DNA auch zu Endstreckenveränderungen in Proteom führen kann und dann wiederum zu Proteinen mit veränderter Konformation.  Besteht die Gefahr oder die Möglichkeit das editierte DNA durch veränderte Konformation zu einer Antikörperbildung anregt?

Eine mögliche erste Wirkung, die meiner Meinung nach noch nicht ausreichend diskutiert wurde, ist die sicher darauffolgende Konformationsänderung der DNA Struktur selbst.

Wenn diese Veränderung der Konformation so aus geprägt ist, dass das Immunsystem dieselbe als fremd erkennt, so könnte man denken, dass erstens eine so editiert den DNA abgeräumt werden kann oder aber es können sich zweitens Antikörper dagegen bilden. Ist diese Sorge berechtigt?

Es ist noch unbekannt, ob überhaupt, in welchem Ausmaß und mit welchen Folgen solcher potentiellen DNA - Antikörper eine gesundheitliche Wirkung entfalten könnten?

Ich gehe von der Befürchtung aus, dass die mit CRISPR Anwendung zu einer Konformationsänderung der editierten DNA  führen kann , diese aber entsprechend dem Ausmaß der Edition sehr gering ausfallen kann?

Wenn es zu einer Gendeletion kommt, dann entsteht keine Konformationsänderung und folglich auch kein verändertes Protein. Bei anderen Editionen aber wohl.

http://www.nature.com/nature/journal/v527/n7576/full/nature15544.html?WT.ec_id=NATURE-20151105&spMailingID=49939656&spUserID=MjA1NzcwMjE4MQS2&spJobID=800557975&spReportId=ODAwNTU3OTc1S0

http://www.crisprupdate.com/conformational-control-of-dna-target-cleavage-by-crispr-cas9/


Bei der befürchteten Konformationsänderung gäbe es 3 Konstellationen:

1. Für die so editiert the DNA gibt es kein spezifisches, diese Konformation erkennendes abbauendes Enzym oder die vorhandenen Enzyme können diese DNA abräumen, sobald sie zugänglich oder in die Zirkulation gelangt

2. Die so editierte DNA weist eine Konformation auf, die sie dem Immunsystem als antigenwirksam präsentiert, so dass sich ein spezifischer DNA- Antikörper ausbilden könnte?

3. Von einer so editierten DNA kann die Synthese eines Proteins entstehen, dessen Konformation ebenfalls Antigen wirksam sein kann und zu Antikörpern gegen dieses Protein führen kann.

Man befürchtet also, dass sich möglicherweise pathologische Immunreaktionen im Organismus eines Menschen entwickeln könnten, die mit einer CRISPR editierten DNA oder der von ihr geleiteten Synthese eines Proteins mit dem Immunsystem in Berührung kommt mit der Folge einer Antikörperbildung Immunkrankheit führen könnte ähnlich dem Lupus Erythematodes oder anderen Immunkrankheiten wie Rheuma, um nur diese beiden aus einer großen Palette zu nennen.

Dieser Tage hat ein schwedischer Wissenschaftler zum ersten Mal eine Mahlzeit zu sich genommen die ein CRISPR editiertes Produkt enthält.

http://www.sciencemag.org/news/2016/09/did-swedish-researcher-eat-first-crispr-meal-ever-served?utm_campaign=news_weekly_2016-09-09&et_rid=180785409&et_cid=792579

Zusammen mit seinem Spagetti Mahl hat er 300 gr Gen- editierten Kohl zu sich genommen, den er mit Gen editiertem Samen gezüchtet hatte.  Er gibt nicht an von wem er den editierten Samen erhalten hatte.

Er hat mir geschrieben, dass ein Gen in diesem Samen durch CRISP deletiert wurde, also DANN- Abschnitte entfernt wurden , und dass dieses Gen in der DNA dann keine Proteinsynthese induzieren kann. Daraus schließt er, dass dies keine negative Folge haben sollte. Ob die editierte DNA immunogen wirken kann, kann er nicht beurteilen, - ich auch nicht.

Johansson bezieht sich also nur auf eine „Gendeletion“, die er als nicht biologisch relevant ansieht

Was aber, wenn mit CRISPR andere Geneditionen als die Entfernung eines Gens durchgeführt werden. Was können solche sein?

Was Johansson beschreibt mit der Gendeletion, die dann kein Protein codieren kann und daher , wie er sagt gefahrlos sei,  ist aber nicht das, was heute mit CRISP allgemein gemacht wird. Wenn man mit CRISPR die DNA kürzen, ersetzen und unterbrechen kann, so resultiert eine neue DNA mit einer neuen Konformation. Im Prinzip werden „Mutationen“ generiert. Es ist nicht untersucht, ob und wie unser Immunsystem auf solche Konformationsänderungen reagiert.

Aus der Paläanthropologie wissen wir inzwischen, dass das Y-Chromosom des (männlichen) Neandertalers im genetischen Vergleich zum Homo sapiens ein mutiertes Gen aufweist, welches bei Schwangeren zu einer Immunantwort führen kann, in deren Folge die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt erhöht ist. Vielleicht hat das dazu beigetragen, dass diese Art Neandertaler ausgestorben ist? Ist ein solches Szenario zu weit hergeholt?

 

 Dies wird sich in der „grünen Biologie“ von Samen und Pflanzen anders auswirken als in der „roten Biologie“ von lebenden Tieren und Menschen,- und dort geht man sehr weit inzwischen, wie ich zeigen werde. Gen editierte „mutierte“  Pflanzen werden freigesetzt, gen editierte Haustiere kann man heute in China bestellen, geneditierte menschliche Embryonen bis zur 14- Tage Grenze „leben“. Diese Grenze soll fallen und man ist dabei geneditierte Menschen zu züchten. Entwickelt sich in diesen ein „tolerantes“ Immunsystem?

 

Zusammenfassung:

Ich habe versucht, einmal die möglichen bisher nicht genügend gewürdigten Veränderungen durch eine Gen Edition von Samen vermittels CRISPR für die menschliche Gesundheit zu erörtern vor allem vor dem Hintergrund der möglichen Immunreaktionen ausgelöst durch CRISPR veränderte Samen und Pflanzen.

Bis anhin gibt es noch keinen Hinweis dafür, dass mögliche Konformationsänderungen von editierter DNA oder der von ihr gesteuerten Proteinsynthese zu einer pathologischen Immunreaktion mit Krankheitsfolgen führen kann.

Eines weiß man aber schon: Die Autoimmunkrankheiten nehmen zu und Umweltfaktoren werden verantwortlich gemacht,- solche sind bisher noch nicht mit Sicherheit assoziiert mit Gen- editierten Faktoren, wirken aber nach wissenschaftlichen Ergebnisse genauso  am Genom und Epigenom.

http://www.nzz.ch/wissenschaft/medizin/zunahme-von-autoimmunerkrankungen-immunzellen-geraten-ausser-kontrolle-ld.110591

http://www.imd-berlin.de/spezielle-kompetenzen/autoimmunerkrankungen.html

 

Die bisherige Datenlage meiner Recherche ist gegenwärtig unvollständig, ob geneditierte Samen und Pflanzen Immunreaktionen beim Menschen herrufen können.

Befürworter der Technologie und Gegner werden handfeste wissenschaftliche Beweise erbringen müssen, welche die ausführlich dargestellten Möglichkeiten der krankhaft - antigenen Konformationsänderung von DNA und Proteinen für die Gesundheit des Menschen belegen.


 

 Geneditiertes Sperma und Menschenzüchtung:

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/234-vom-gen-editierten-sperma-und-asi-zu-einer-neuen-welt

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/241-da-liegt-der-hund-begraben-der-klonierte-freund-des-menschen

Soeben wurde in Großbritannien das „Genome Editing“ erstmals legalisiert.

http://www.n-tv.de/wissen/Briten-erlauben-Genmanipulation-an-Embryos-article16902706.html

 

Genome Editing und Synthetische Biologie:

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/253-die-neue-zukunft-der-menschheit-genome-editing-und-synthetische-biologie

 

Dann sind wir etwa in 2040- 2050 und ASI mit neuen Menschen und deren Robotern sorgt für eine neue Weltordnung auf der Erde und außerhalb im All , wo dort erreichbar.

     


 

25.11.2016

Ei vom Mann, Sperma von Frau

Embryo von CRISP

Genom vom Labor, - die neue Menschheit

Während Claudio Magris (Utopie und Entzauberung, Hanser, 1999) noch über die „Philosophie“ von gestern schreibt, seine Schlussfolgerungen obwohl noch für heute gültig scheinend, so schreitet die biosoziale Entwicklung der Menschheit in ganz andere Richtungen, weit weg vom gegenwärtigen Denken der Philosophie, die nun ganz ihre Bedeutung einbüßen wird.

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/240-24-12-2015-das-ende-der-philosophie

Die Geisteswissenschaften gehen in die Biowissenschaften über, zumindest, was die Zukunft des Menschen anlangt. Wie diese zukünftigen Menschen denken werden, können wir noch nicht wissen und auch noch nicht darüber nachdenken, nicht einmal das. Kirchenvertreter, Soziologen und Ethiker beschreiben nur noch ihre warnende Fassungslosigkeit, mit der die neuen Geobiologen nichts mehr anfangen können und werden.

Dasselbe gilt für die „Artifizielle Intelligenz“ wo bei Google Brain inzwischen neuronalen Netzwerken (Alice ,Bob und Eve) beigebracht wurde, sich selbstlernend und vom menschlichen Denken unabhängig geheime Codes beizubringen und diese für Menschen unverständlich untereinander zu kommunizieren.

https://arxiv.org/abs/1610.06918

Dass das eine Gefahr ist, wie von E. Musk und S. Hawkings und anderen dargestellt, wird von Joerg Schmidhuber ernsthaft in Zweifel gezogen. Er ist Doktorvater und Ziehvater wesentlicher Google Brain Denker ( Ich habe ihn gefragt, was passiert, wenn solche Maschinen an Roboter angeschlossen werden?: „wo ist das Problem?“ schreibt er mir)  Ich werde ihm darüber schreiben und seine Antwort dann hier publizieren.

This presentation shows my invention of the "Genucup"  ( patent pending) . It will be the most minmalistic intervention without any bone resection,- as currrently done,-  for the treatment of osteoarthritis. After individual modelling of the knee by 3 D MRI the Genucup will be personalized for each patient and constructed by 3 D printing. The material will be the same as used over long time for hip and knee joint replacment.

The ideal patient is a young sportmen with initial knee joint problems to potect hie knee for further damage and an older patient who will not tolerate long interventions with bone resection with either  unicodylar or complete knee implant. 

In an ideal situation the patient walks next day out of clinic after this minmal intervention.

kniegelenk genucup intro

Präsentation als PDF herunterladen

This presentation shows my invention of the "Genucup"  ( patent pending) . It will be the most minmalistic intervention without any bone resection,- as currrently done,-  for the treatment of osteoarthritis. After individual modelling of the knee by 3 D MRI the Genucup will be personalized for each patient and constructed by 3 D printing. The material will be the same as used over long time for hip and knee joint replacment.

The ideal patient is a young sportmen with initial knee joint problems to potect hie knee for further damage and an older patient who will not tolerate long interventions with bone resection with either  unicodylar or complete knee implant. 

In an ideal situation the patient walks next day out of clinic after this minmal intervention.

kniegelenk genucup intro

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 Roboter und künstliche Intelligenz

         Nachtrag 6.2.2016:

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/juergen-schmidhuber-der-weltraum-ist-fuer-roboter-gemacht-a-1074759.html        

Jürgen Schmidbauer, AI Forscher aus der Schwwiz hat in einem ebenso forschen wie coolen Interview die Vorteile der AIS Robotic im Weltraum beschrieben. 

Was diese Vorteile auf der Erde sein könnten, vor welchen alle Menschen Angst haben beunruhigt ihn weniger als die Arsenale der Wasserstoffbomben in den Händen der gegenwärigen Menschenrassen. Eine interessante Sicht,- alles andere, was ich dazu beschrieben habe, lässt er klugerweise weg. Dann hat er ein reines Gewissen zum Forschen.

 

Ich habe kürzlich über „Killing Roboter und AI“ geschrieben (1).

Nun wurde gestern in der WELT ein für mich aufregendes Interview mit dem japanischen Roboterentwickler Yoshiyuki Sankai publiziert (2). Sankai ist seit seiner Jugend an der technologischen Erweiterung des menschlichen Lebens interessiert. Er ist als visionärer Erfinder einer der reichsten Männer Japans geworden und hat für seine Visionen eine Firma gegründet, die sich mit den technischen Erweiterungen des Menschen beschäftigt (3).

Sein Interview weist über die Grenzen seiner Erfindungen für den medizinischen Roboterbereich hinaus und zeigt die mögliche „Verselbstständigung“ des AI- gesteuerten Roboting auf.  

Lesen Sie nicht die Kommentare am Ende des Artikels, machen Sie sich selnst Ihre Gedanken und schreiben Sie mir.

In meinen Beiträgen versuche ich meist keine „moralische“ Wertung des evolutionären Fortschritts der Menschen zu beschreiben, da ich Evolution als etwas Unaufhaltsames sehe, das man nicht mit gegenwärtigen moralischen Kategorien bewerten kann, sondern „beobachtend“ begleiten muss.  Nun aber schreibt Sankai im Interview: „"Der Mensch ist nicht klug genug, um auf Killermaschinen zu verzichten".

Wir realisieren, dass alles, was der menschlichen Kreativität entspringt definitiv umgesetzt wurde und wird. Alle Moratorien zu ethischen Bedenken gegenüber menschlichen Erfindungen dienen der temporären Beruhigung, - „aufgehalten“ wurde historisch nichts.

Es wird spannend zu sehen, wohin die Menschheit in der gegenwärtigen Beschleunigung ihrer Evolution hingelangen wird (4). Die jetzt Geborenen gehen den schnellsten Veränderungen in der Menschheitsgeschichte entgegen, ihr Leben und die Erde werden sich dramatisch verändern.  

 

  1. http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/209-die-neue-dimension-der-vernichtung-von-mensch-und-erde
  2. http://m.welt.de/kultur/article150535763/Lernende-kuenstliche-Intelligenz-wird-gefaehrlich.html
  3. http://www.cyberdyne.jp/english/
  4. http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/228-evolution-jenseits-des-menschen

 

„Da liegt der Hund begraben?“ - der Klonierte Freund des Menschen

 

Kennen Sie Dr. Hwang Woo-Suk? Er hat einen die spektakulärsten Forschungsskandale in der Wissenschaftsgeschichte ausgelöst. Seine Stammzellforschung und die Klonierung von menschlichen Embryonen war gefälscht, schrieb man damals:

http://www.sciencemag.org/site/feature/misc/webfeat/hwang2005/science_statement.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Hwang_Woo-suk

Warum hat er sich und der Welt den „Betrug“ angetan? Ist er getrieben von einer Vision, der er alles andere unterordnet: so sieht es aus.

Was ist aus ihm geworden?

Er hat nicht aufgegeben, über den Umweg des „Betrugs“ hat er zurückgefunden zu seinen Visionen.

Kürzlich konnten wie lesen, dass er rehabilitiert ist und eines der größten Bioinstitute der Welt gegründet hat.

 

 

Woo- Suk hat die SOOAM Biotech gegründet, Wissenschaftler und Studenten aus aller Welt, eilen in sein Institut, große Staaten (Korea, Russland, China, Frankreich) erteilen Forschungsaufträge. Mit Russland will man das Mammut wieder in die Welt setzen.

http://en.sooam.com/main.html

 

Nachdem er völlig „auf den Hund gekommen“ war, hat er mit eben diesem Tier seine Reputation wiederaufgebaut. Sein Forschungsinstitut kloniert für reiche Hundehalter, deren Tier gestorben war, einen identischen neuen Hund. Damit verdient das Institut gegenwärtig sein Geld.

http://www.npr.org/sections/health-shots/2015/09/30/418642018/disgraced-scientist-clones-dogs-and-critics-question-his-intent

Man darf zu Recht vermuten, dass dort neben Instituten in China und den USA an der Klonierung von Menschen gearbeitet wird. Mit CRISPR Cas geneditierte Menschen zu klonieren ist naheliegend.

 

http://www.techinsider.io/how-woosuk-hwangs-sooam-biotech-mastered-cloning-2015-8

 

Ich werde dort anfragen, ob sie mit der CRISPR Cas Methode am Genom von Hunden arbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

24.12.2015 Das Ende der Philosophie

Ich beschäftige mich seit 40 Jahren mit Philosophie und habe auf dem Philosophenkongress in Hannover folgenden bisher ungelösten Satz hinterlassen, der wie ungelöste mathematische Probleme im Raum steht:

( https://de.wikipedia.org/wiki/Ungel%C3%B6ste_Probleme_der_Mathematik).

 

«Was ist besser als was, gemessen an was»?

 

Ich habe noch einige Thesen formuliert, die als fragmentarische Kapitel auf meiner Website (www.hesch.ch) zu lesen sind:

 1.Das Grundproblem der Menschen besteht seit dem Verlassen des «Paradies» mit dem Erwachen des Bewusstseins in Mann und Frau und ihrer Erkenntnis voneinander im «Grauen»

2. Das «Grauen» entstand unüberwindbar aus der soziobiologischen Evolution des Menschen.

3. Die Philosophie als Geistestätigkeit hat zum menschheitsbegleitenden «Grauen» bis heute keine verwertbare Erkenntnis geliefert, ausser Illusionen über «Krieg und Frieden». Sie ist obsolet. Es gibt keine Philosophen und keine Philosophie mehr, nur noch Denkende, die denken, es gäbe sie noch. 


4. Von den postgriechischen Philosophen hat einzig Immanuel Kant mit dem Problem des «Ewigen Friedens» und der «Vernunft» einen Beitrag zur Illusion der Lösung des «Grauen»   beigetragen. Die «Vernunft» aber ist ein Irrlicht wie Raymond Geuss aus Cambridge analysiert hat. Es bleibt nichts mehr hinter Immanuel Kant. Die gegenwärtige Neuzeit kann, - allerdings wie eh und je- , «Philosophien» über Vernunft und Frieden als Lösung des «Grauen» nicht mehr brauchen. 

5 .Das bisherige und gegenwärtig- denkende, biologisch evolvierte Gehirn des Menschen kann die Lösung des seinem Erkennen über Jahrtausende bekannt gewordenen «Grauen» nicht mehr denken und ausführen. Es ist am Ende seiner Evolution angelangt und damit die Philosophie als solche. 

6. Was hier zu «Philosophie» geschrieben wurde gilt für Religionen und «Weltverbesserungssysteme» in gleicher Weise.- im Gegenteil, das historische und gegenwärtige «Grauen» weltweit ist ihnen geschuldet.

7. Die biologische Evolution des irdischen Lebens scheint an einer Zeitenwende der Verzweigung angekommen zu sein, die sich jenseits der bisherigen menschlichen Gehirns neu selbst denkend programmiert. 

Die biologische Evolution wird durch die informations- biotechnologische Evolution überlagert und nach und nach abgelöst. Diese nimmt gerade mit der «Generellen Artifiziellen Intelligenz» ihren Anfang. «Artifizielle Superintelligenz» übernimmt in wenigen Dekaden die Gestaltung der Erde, ihrer Oberfläche und ihrer Biologie sowie die des erreichbaren Weltraums. 

Die Frage, die sich aus diesen Überlegungen ergibt ist:
Was wird der Mensch?

( http://www.hesch.ch/)

 

 Nachtrag 26.12.2015

 

Wie zur Ironie veröffentlich SPEKTRUM an 24.12 2015 folgenden Artikel:

Die größten Rätsel der Philosophie

Was sind die brennenden Grundfragen der gegenwärtigen Philosophie – und welche Rolle spielt das altehrwürdige Fach überhaupt noch für die moderne Wissenschaft?

Wenn man die esoterischen weltfremden  Ausführungen zu "brennenden Fragen"  liest, wundert einen die zur Belangsoligkeit gewordene Nierdergang der Philosophie nicht mehr.

http://www.spektrum.de/thema/die-groessten-raetsel-der-philosophie/1065968

 Auch im Artikel zuvor zu  den 12 "grössten Rätseln" finden sich nur ansatzweiese Überlegungen zum "Grauen" . Die immer alten "Themen" in  modernener Rhetorik der Jüngeren haben keine Richtung in die Zukunft der Menschen und ihrer Erde.

Der Beitrag:

Streitpunkt Menschenrechte

Allen modernen freiheitlichen Verfassungen liegt das aus der Aufklärung stammende Konzept der Menschenrechte zu Grunde. Doch trotz dieses erstaunlichen Siegeszugs ist seine theoretische Basis bis heute unsicher.

 ist lesenswert.

Ich bin gerade an Überlegungen, wie Demokratie und Menschenrechte sich abzuösen scheinen von der kommenden "Verwaltungswelt" der Menschen auf der Erde. Der grenzenlose individuelle humanitär gedachte Liberalismus des abendländischen Denkens, sozial in der individuellen Anspruchslage sowie in der globalen Weltwirtschaft, wird übergeführt in ene neue soziale Ordnung. Dort werden die Menschen ihre "Freihheit" in verwalteten "Bezirken" ausleben mit einer ubiquitäen Kontrolle und Überwachung ihres individuellen und sozialen Lebens.

 

Diese neue "Weltordnung" ist schon unterwegs:

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/226-smart-city-smart-netoid

Ncht zu vergessen, die mögliche " Modifikation und Neugeburt " der menschlichen Rasse.

http://www.hesch.ch/news/mensch-und-gesellschaft/234-vom-gen-editierten-sperma-und-asi-zu-einer-neuen-welt

Es ist durchaus vorstellbar, dass das "Grauen" in solchen sozialen Systemen vermindert werden kann.