Auszug aus dem Buch „ABSOLUT MANN“

Trotz zahlreicher Veröffentlichungen zum „vorzeitigen Mannstod“ – im Durchschnitt sechs bis acht Jahre vor der Frau – gibt es keine klaren Antworten. Gewiss ist immerhin, dass das Drama des männlichen Geschlechts schon im Mutterleib beginnt. So ist die Wahrscheinlichkeit, einen Sohn zu zeugen, unmittelbar vor dem Eisprung am höchsten. Der Grund liegt darin, dass männliche Spermien mit höherer Geschwindigkeit schwimmen als weibliche, dafür jedoch rascher absterben als diese. Auch männliche Föten weisen eine deutlich höhere Sterblichkeit auf als weibliche. Männer sind also insgesamt „lebensschwächer“. Sie liegen von der Statistik der Todesfälle stets vorn, sowohl was die natürlichen als auch die nicht natürlichen Todesursachen (zum Beispiel Unfälle, Selbstmorde) angeht.

Dieses Faktum zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit: Auch bei allen Kriegen, Seuchen und Epidemien starben die Männer vor den Frauen. Das Paradigma der frühen Sterblichkeit des Mannes gilt für alle Altersklassen. Ganz gleich, ob im Mutterleib, in früher Kindheit und Jugend, im besten Mannes- oder Greisenalter, stets stirbt der Mann früher als die Frau.

Immerhin sorgt die Natur für einen gewissen Ausgleich (denn sonst wäre der Anteil der Frauen an der Weltbevölkerung ja überproportional hoch). So werden laut Statistik stets in geringerem Umfang mehr Jungen als Mädchen geboren.







Lesen Sie zu diesem Thema auch im Buch „ABSOLUT MANN“ weitere detaillierte Ausführungen